Cappeln - „Ich weiß, du wolltest keine große Abschiedsfeier, aber nach 40 Jahren konnten wir dich nicht einfach still und heimlich gehen lassen.“ Darauf verwies Konrektorin Christina Schubert-Hoin von der Grundschule Cappeln in ihrer Laudatio auf Helene Klostermann.
Fair und konsequent
Die verdiente Kollegin habe in den vergangenen Jahrzehnten einige Schülergenerationen durch die Grundschulzeit begleitet. Sie sei aufgrund ihrer Fairness sowie ihres stets konsequenten Verhaltens vielen Mädchen und Jungen ans Herz gewachsen. Offiziell tritt sie mit Wirkung zum 1. Februar in den Ruhestand.
Anschließend bedankten sich die Kinder von Klostermanns letzter Klasse, der 3 b, bei ihrer Pädagogin mit einem kleinen, selbst verfassten Gedicht. Dazu hatten sie noch bunte Frühjahrsblumen mitgebracht.
Klostermann trat ihre erste Stelle in Cappeln 1972 angetreten. Zuvor hatte sie in Vechta ein Lehramtsstudium absolviert.
Gedanken bei Kindern
Mit etwas Wehmut blickte die gebürtige Bührenerin auf die vergangenen Jahrzehnte zurück: „Die abwechslungsreiche Arbeit mit den Schülern hat mir immer großen Spaß gemacht. Besonders die Momente, in denen man bei der Arbeit mit den Kindern einen Erfolg erzielte, waren sehr schön, und werden mir sicher noch lange in Erinnerung bleiben.“
