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„Begründung der Gemeinde nur bedingt glaubhaft“

Betr.:

„Verwaltung beteuert: „Das Dach ist dicht“, NWZ vom 19. März:

Seit 2001 bin ich Schüler der KGS Rastede und bekomme deshalb tagtäglich die Probleme des Schulalltages mit, unter anderem auch die Probleme unseres Daches.

Ich empfinde es als alarmierend, dass bei uns Unterricht mit der Begründung: „Es regnet. Der Raum ist gesperrt“ ausfällt. So geschehen am Donnerstag vor zwei Wochen. Unser Deutsch-Leistungskurs konnte auf Grund von Regenfällen den regulären Unterrichtsraum (der besagte Raum 237, der auch im NWZ -Artikel angesprochen wird) nicht nutzen. Andere Räumlichkeiten standen nicht zur Verfügung. Der Unterricht musste also entfallen.

Die Lehrer sind ebenfalls nicht bereit, in diesem Raum zu unterrichten, da schwerwiegende gesundheitliche Schädigungen auf Grund der Schimmelpilzbildung an den Decken zu befürchten sind. So mussten wir uns eine Woche nach Unterrichtsausfall einen Ersatzraum beschaffen, da Raum 237 nicht aus dem Raumplan gestrichen und kein planmäßiger Ersatz geschaffen wurde.

Im NWZ -Artikel heißt es von Seiten der Gemeinde Rastede, dem Schulträger, das Dach tropfe, weil der Druck des Regenwassers auf das Dach und somit auf die Decke zunimmt. Dass ein Dach unter dem Druck von Regen nachgibt, macht mir Sorgen. Was soll bei einem starken, andauernden Regen passieren? Ein Einsturz wegen zu starker Last? Die Begründung der Gemeinde scheint mir daher nur bedingt glaubhaft.

Um allergischen Reaktionen, Schimmelpilzen, der ständigen Geruchsbelästigung in den Räumlichkeiten und der Einsturzgefahr wegen zu hoher Deckenlast in Zukunft aus dem Weg zu gehen sehe ich die Gemeinde in der Pflicht, über eine Komplettsanierung oder einen wohl wesentlich günstigeren Neubau nachzudenken. Nicht nur das Dach der KGS, sondern auch viele andere Posten sind mangelhaft und ungenügend, so zum Beispiel die zu kleine Cafeteria, der marode Hörsaal oder der allgemeine Zustand der Räumlichkeiten und die Aufteilung einer Schule in zwei Gebäude.

Malte Wilk

Rastede
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