Hude - Etwas nervös saßen die 90 neuen Fünftklässler der Peter-Ustinov-Schule in Hude am Donnerstagvormittag auf ihren Stühlen im Forum. Was würde an der neuen Schule auf sie warten?
Zunächst gab es nach der Begrüßung mit dem französischen Lied „Salut, ca va“ („Hallo, wie geht’s?“) erst einmal eine schlechte Nachricht: „Die Ferien sind zu Ende“, sagte Musiklehrer Armin Kirsch schmunzelnd. Doch mit dem Ferienende gibt es für die neuen Fünftklässler auch einen Neunanfang. „Euer ganzes Leben wird noch von Neuanfängen durchzogen sein“, sagte Schulleiter Nico Rettcher zu den Neuankömmlingen. Und am Donnerstagvormittag war der Start an der Oberschule eben einer davon.
Der Start wurde durch die Aufführungen der jetzigen Sechstklässler gleich ein wenig aufgelockert. Mit zwei Sketchen brachten sie die Fünftklässler, die noch ganz dicht bei ihren Eltern saßen, zum Lachen. So ging es unter anderem um die gefürchteten Zeugnisse und der Gang damit zu den Eltern, der sich mit geschickten Ausreden umgehen ließe.
In einem auf der Bühne hergerichteten Klassenzimmer stellten die Schüler außerdem eine Erdkundestunde nach, bei der die Schüler die Lehrerin mit ihren frechen Antworten zur Verzweiflung trieben. „So sieht es bei uns im Alltag natürlich nicht aus“, betonte Schulleiter Rettcher. Und dass es an der Peter-Ustinov-Schule vor allem auch erfolgreiches Miteinander gibt, bewies die 6d mit einer Akrobatikaufführung, bei der alle gemeinsam sich konzentrieren mussten, um die Übungen unfallfrei vorzuführen. Danach war es dann endlich soweit. Die einzelnen Schüler der fünften Klassen wurden aufgerufen. Einige sprangen mit einem freudigen „Ja!“ auf, andere schlichen noch etwas schüchtern nach vorne, bevor es dann gemeinsam zum Außenstandort Hohelucht ging, an dem die 90 Neuankömmlinge zunächst unterrichtet werden.
Insgesamt 70 Prozent des Jahrgangs sind damit nun an der Peter-Ustinov-Schule angekommen. Rettcher zeigte sich mit dieser Quote zufrieden, wenngleich auch es dieses Jahr der geburtenschwächste Jahrgang war. die Vierzügigkeit konnte jedoch erhalten bleiben. „Das war uns sehr wichtig“, betonte Rettcher.
