Cloppenburg - Nun ist es offiziell: Nachdem die Stadtverwaltung die Ergebnisse der Elternbefragung zur Einrichtung einer Integrierten Gesamtschule (IGS) an die Landesschulbehörde übermittelt hatte, kam nun von dort eine klare Absage zur Einführung der Schulform. Das teilte die Stadt-Pressestelle mit.
In einer E-Mail habe die Behörde erklärt, dass nach dem Niedersächsisches Schulgesetz für die Neuerrichtung einer IGS mindestens 96 (vier mal 24) Schüler in jedem neuen Jahrgang fünf über einen Prognosezeitraum von zehn Jahren nachzuweisen seien. Ausgehend von den Ergebnissen der Elternbefragung, die bezogen auf die abgefragten Jahrgänge im Mittel eine zu prognostizierende Schülerzahl von 31,4 Schülern für jeden neuen fünften IGS-Jahrgang ergebe, werde – so die Behörde – die erforderliche Mindestschülerzahl in jedem Fall deutlich unterschritten. „Einem etwaigen Antrag auf Errichtung einer IGS in Cloppenburg können hiervon ausgehend keine Erfolgsaussichten beschieden werden“, zitierte die Pressestelle das Schreiben der Behörde.
Wie berichtet, hatten sich bei der Befragung 24,5 Prozent der Erziehungsberechtigten aus Cloppenburg für eine IGS ausgesprochen.
