Ofenerfeld - Eine räumliche Erweiterung des Kindergartens Ofenerfeld sieht der „Verein für Kinder“, Träger der Einrichtung, als dringend erforderlich an – und hat bereits im August 2016 einen Antrag an die Gemeinde gestellt. Auch die Mitglieder des Ausschusses für Generationen und Soziales, die sich die Räumlichkeiten vor längerem ansahen, konnten die Wünsche nachvollziehen. In ihrer jüngsten Zusammenkunft jedoch empfahlen sie, den Antrag zurückzustellen und im ersten Quartal 2019 erneut zu prüfen.

Der Verein für Kinder hatte in seinem Antrag geltend gemacht, dass der 1997 erbaute Kindergarten für 50 Kinder nicht mehr den Notwendigkeiten für umfassende Betreuungsformen entspricht, die Eltern heute wünschten und benötigten. Längere Öffnungszeiten bis in den Nachmittag hinein und damit verbunden eine große Anzahl von Kindern, die dort zu Mittag essen, führten dazu, dass die räumlichen Kapazitäten für einen kindgerechten Ablauf in den Gruppen nicht mehr ausreichten. Das Team wünscht sich vor allem einen Anbau in Richtung der gegenüberliegenden Krippe, um die Küche zu vergrößern sowie auch mehr Raum für die Mitarbeiterinnen, Material und für Elterngespräche zu haben.

Ursprünglich hatte im Ausschuss die Empfehlung der Verwaltung vorgesehen, das Anliegen des Vereins zwar als angemessen und nachvollziehbar zur Kenntnis zu nehmen, wegen dringender anderer Investitionen in die Kinderbetreuung jedoch den Antrag auf unbestimmte Zeit zurückzustellen.

Auf Antrag der SPD kommt das Thema im ersten Quartal 2019 erneut auf die Tagesordnung. Ratsfrau Kathrin Klein hatte befürchtet, dass der Antrag mit der ursprünglichen Beschlussempfehlung „in einer Schublade verschwinden“ und nicht mehr beraten werden könnte.