Wildeshausen - Die vierte Sommerferien-Radtour der SPD Wildeshausen führte zur Hauptschule Wildeshausen. Zuvor hatten die Sozialdemokraten bei einem Ortstermin mit Bürgern unter anderem über die geplante Bebauung am Marktplatz diskutiert.
In der Hauptschule zeigten Konrektor Bernard Werner und Hausmeister Thomas Hinrichsen der Gruppe die Räumlichkeiten und berichteten über das Konzept der Schule. Besondere Herausforderungen seien die Inklusion sowie die Beschulung und Integration der nicht Deutsch sprechenden Jungen und Mädchen. 300 Kinder und Jugendliche werden derzeit von 26 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet.
Dabei sei die Unterstützung durch Dolmetscher und Sozialpädagogen sehr wichtig und aus dem Schulalltag nicht mehr wegzudenken. Durch die Kombination von Unterricht und verhaltenstherapeutischen Maßnahmen in verschiedenen Bereichen würden die Kinder auf einen guten Weg gebracht und für die Zukunft in der Arbeitswelt vorbereitet.
Beeindruckend, so die SPD, sei das Konzept der Schule. Neben klassischer Wissensvermittlung werde den Schülern viel persönliche Aufmerksamkeit und Fürsorge zuteil. Auch die Berufsvorbereitung werde sehr gut organisiert, indem Kontakte zu vielen Firmen bestünden.
Die zu verbessernde räumliche Situation, die notwendigen Erneuerung der Küche und des Biologieraumes wie auch die Notwendigkeit eines größeren Lehrerzimmers wurde von der Gruppe interessiert zur Kenntnis genommen.
Dringend steht nach Meinung der Sozialdemokraten die Sanierung der Alu-Fenster an, die schon gar nicht mehr geöffnet werden können. Auch die fehlende Dämmung in einigen Räumen müsse schnell in Angriff genommen werden.
