Gehlenberg - Eine besondere Auszeichnung hat die Kindertagesstätte St. Monika Gehlenberg von der Stiftung Haus der kleinen Forscher in Berlin erhalten. Die Stiftung, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird, zertifizierte die Gehlenberger Einrichtung als „Haus der kleinen Forscher“. Es werden damit das große Engagement und der persönliche Einsatz gewürdigt „durch den Sie einen wichtigen Beitrag zur Förderung der frühkindlichen Bildung in Deutschland leisten“, so der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Michael Fritz, in seinem Glückwunschschreiben.
Überreicht wurden die Plakette und die Urkunde von Ursula Meyer-Burke, zuständige Fachbereichsleiterin an der Volkshochschule Cloppenburg, während einer kleinen Feierstunde an Tagesstättenleiterin Jutta Hoff und die Erzieherinnen Beate Menke, Maria Gebken-Albers sowie Marion Oldiges.
Die Volkshochschule schicke Trainerinnen zur Ausbildung nach Berlin, diese wiederum schulten die Erzieherinnen, die die Ideen in die Kindergärten bringen, sagte Meyer-Burke. Von 65 Einrichtungen im Landkreis hätten sich etwa zwei Drittel an diesem Projekt beteiligt, davon seien vierzehn ausgezeichnet worden.
Kompetenzen stärken
Ziel der Stiftung ist es, drei- bis sechsjährige Jungen und Mädchen spielerisch an naturwissenschaftliche und technische Phänomene heranzuführen, damit sie aus eigenem Antrieb heraus mit Begeisterung lernen. Dadurch sollen sowohl die frühkindliche Bildung und die Persönlichkeitsentwicklung als auch das Beobachtungsvermögen sowie die soziale Kompetenz gestärkt werden.
Kitas, Horte und Grundschulen, die nach dem pädagogischen Ansatz der Stiftung regelmäßig mit Kindern auf Entdeckungsreisen gehen, können sich um die Zertifizierung bewerben. Der Titel „Haus der kleinen Forscher“ ist nach der Anerkennung für jeweils zwei Jahre gültig.
Thema Geräusche
Mit dem Praxisbeispiel „Wie werden Geräusche gedämpft“ war die Bewerbung der Gehlenberger Einrichtung erfolgreich. Um den Eltern ebenfalls einen Einblick in die Thematik „Geräusche“ zu geben, wurden von den Kindern viele Beispiele demonstriert, unter anderem „Wie baut man einen Ohrenschützer“ oder „Wie können Schwingungen sichtbar/fühlbar gemacht werden“. In den vergangenen Monaten wurden in der Kita aber auch weitere Themen behandelt wie Lichtfarben, Gesund und Fit, der Körper, die Uhr oder Freunde.
Mit der Zertifizierung verbindet der Vorstandsvorsitzende ausdrücklich seinen Dank an die Pädagoginnen für den persönlichen Einsatz. Gleichzeitig soll die Auszeichnung Ansporn sein, „auch zukünftig bei den Jüngsten die Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik zu wecken und weiter zu fördern.“
