Metjendorf - Bei den fast sommerlichen Temperaturen am vergangenen Sonntag hatten sich die Organisatoren vom Förderverein der Grundschule Metjendorf bezüglich des Kinderkleider- und Spielzeugflohmarktes schnell entschieden, auch im Außenbereich Verkaufsstände aufzubauen. Das lockte gleichzeitig die vielen Spaziergänger auf den Schulhof und in das Schulgebäude.
In den Fluren, in der Aula und Mensa ist Tapetentisch an Tapetentisch gestellt. Und die jungen Mütter und Väter, aber auch manche Großeltern „schieben sich durch die Gänge“, um ein Schnäppchen zu erhaschen. Tanja Lohmeyer hat ihren Stand „verkaufsfördernd“ mit bunten Plakaten versehen, die den Kunden sofort sagen: „Hier befindet sich Mädchenkleidung und dort Kleidung für Jungen, jeweils mit Größenangaben“. Sie hofft, durch die klare Sortierung schneller und besser zu verkaufen. Das ist dann auch wohl so, denn sie strahlt nach der Frage, ob sie mit den Einnahmen zufrieden ist.
Holger Adert zieht mit einer Tasche von dannen, in der sich eine Trommel, eine Rassel und „Klamotten“ für seine 18 Monate alte Tochter Bente befinden. „Ich komme her, weil es hier soviel Spaß macht. Man trifft Leute, kann gemütlich Kaffee und Kuchen genießen und nebenbei werden ein paar Überraschungen für zu Hause gekauft“, freut sich der gut gelaunte Vater.
Schulleiterin Irmgard Stolle und der Vorsitzende des Vereins der „Freunde und Förderer der Grundschule Metjendorf“, Arnd Andersson, sind zufrieden, als sie am Ende des Tages 720 Euro Reingewinn zählen können. „Unser nächstes Projekt ist eine neue Küche, denn die alte ist fast 60 Jahre alt“, erzählt Irmgard Stolle. „Wir freuen uns über soviel Resonanz auf unsere Aktionen“, so Andersson.
