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Aufstieg: Heimvorteil geschickt nutzen

09.02.2019

Berlin /Düsseldorf Wer unzufrieden mit seinem Job ist oder die nächste Sprosse auf der Karriereleiter nehmen möchte, braucht manchmal gar nicht weit zu schauen. „Oft haben die Angestellten einen Arbeitgeberwechsel im Sinn, wenn sie sich beruflich verändern wollen“, sagt der Freiburger Diplom-Psychologe und Autor Hans-Georg Willmann. Dabei biete das Unternehmen, in dem man bereits arbeitet, vielleicht sogar die besseren Chancen.

Ist ein Angestellter mit Branche, Unternehmensgröße, Ort und Betriebsklima zufrieden, „dann kann man den Heimvorteil nutzen, den man als interner Bewerber hat“, sagt Willmann. „Man ist bekannt, kann seine Reputation in der Organisation testen – und oft ist dieser Weg ein einfacherer als durch einen Jobwechsel“, sagt Eberhard Hübbe von der Unternehmensberatung Kienbaum. Zudem kenne man in der Organisation die relevanten Interna und kann sich schnell auf Neues konzentrieren. Das sogenannte „Onboarding“ ist auch aus Firmensicht einfacher: „Es geht zügig und ist effizient, die Leistung in einer neuen Position erreicht wesentlich schneller eine gute Grundlage.“

Die Arbeitgeber haben die Vorteile jedenfalls erkannt, sagt Willmann. „In vielen Branchen und Unternehmen sowie auf manchen Positionen werden interne Kandidaten sogar bevorzugt.“ Doch wie kommt man als Arbeitnehmer an einen neuen Job in der alten Firma?

„Bei der Deutschen Bahn gibt es online einen internen Stellenmarkt“, sagt die dortige Leiterin Personalgewinnung, Kerstin Wagner. Auch der Blick in die externen Ausschreibungen könne von Nutzen sein, genauso wie das Gespräch mit Kollegen aus dem Bereich, in den man strebt.

Das hält auch Willmann für extrem bedeutend: „Das wichtigste ist das berufliche Netzwerk innerhalb des Unternehmens: Kontakte zu Chefs und Kollegen, zu Menschen auf wichtigen Positionen sind auch bei der internen Bewerbung Gold wert.“ Dann werde man vielleicht sogar aktiv angesprochen, wenn eine interessante Position intern zu besetzen ist.

Doch auch wenn klar ist, welche Stelle zu vergeben ist, darf man nicht einfach lospreschen. „In den meisten Organisationen gibt es Regularien für diese Vorgänge, an die man sich tunlichst halten sollte“, rät Hübbe. Eine der schwierigsten Hürden ist gleich die erste: Nämlich, den aktuellen Chef zu informieren. Regel: „Übergehe niemals die Hierarchie“, so der Psychologe. Denn das kann nach hinten losgehen.

Im Weiteren, sagt Hübbe, gehe die Bewerbung dann im Normalfall über die Personalabteilung. „Mit den Mitarbeitern dort sollte man vor einem konkreten Schritt Kontakt aufnehmen.“ Wichtig: Nur mit involvierten Personen darüber sprechen.

Zudem sollte man die interne Bewerbung nicht als reine Formsache oder Selbstläufer ansehen, betont Willmann. „Man sollte man genauso professionell vorgehen wie bei jeder externen.“ Das gilt auch für komplette Unterlagen. Und Willmann hat noch einen weiteren Tipp, auch für ein Vorstellungsgespräch: „In der Kommunikation sollte man tunlichst vermeiden, seine Motivation für die neue Position mit zu viel „weg-von-der-alten-Stelle“ zu begründen.“ Stattdessen: Die Begründung immer vorwärts richten. „Schließlich will man sich ja weiterentwickeln.“

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