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Bildung So gelingt der Start ins Studium

Sabine Meuter
<p>Wie organisiere ich meinen Uni-Stundenplan? Wer hier unsicher ist, findet Hilfe bei Fachstudienberatungen.</p>

Wie organisiere ich meinen Uni-Stundenplan? Wer hier unsicher ist, findet Hilfe bei Fachstudienberatungen.

Hibbeler

Berlin/Düsseldorf - Der Start ins Studium ist ein neuer Lebensabschnitt. Oft bedeutet der Wechsel vom Klassenzimmer in den Hörsaal ein ganz neues Umfeld und einen neuen Alltag – vor allem wenn man fürs Studium in eine neue Stadt zieht. Und dann muss man auch noch herausfinden, welche Seminare und Vorlesungen eigentlich dazugehören – und wie man sich nun am besten organisiert.

Wie organisiere ich meinen Studienalltag ?

Eines steht ganz am Anfang: Sich einen Überblick über die Inhalte und Anforderungen des eigenen Studiengangs zu verschaffen. Schließlich muss man wissen, welche Kurse man eigentlich konkret belegen muss und welche Vorlesungen, Seminare, Tutorien und Co. im ersten Semester wichtig sind.

Aufschluss darüber geben in der Regel die jeweiligen Einführungsveranstaltungen zum Start des Semesters. Kompliziert erscheinen kann der neue Alltag dennoch. Matthias Anbuhl, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Studierendenwerks, rät: „Bei Unklarheiten immer die Studienberatung oder die Fachstudienberatung beziehungsweise die Fachschaft an der jeweiligen Uni kontaktieren.“

Und auch wenn es verlockend erscheint: Bevor man sich direkt etliche Zusatzangebote wie etwa freiwillige Sprachkurse in den Stundenplan packt, sollte man die eigenen Kapazitäten im Blick behalten. „Besser ist es, sich Zeit zu lassen und erst einmal im Uni-Alltag anzukommen“, rät Bettina Benirschke vom Studierenden Service Center (SSC) der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. In den ersten Wochen ist es sinnvoll, sich auf das eigentliche Studienfach zu konzentrieren, sich mit den Abläufen und Strukturen der Hochschule vertraut zu machen – und natürlich auch neue Freundschaften zu knüpfen.

Wie lernen ich überhaupt neue Leute kennen ?

Die gute Nachricht: An vielen Hochschulen gibt es Orientierungsveranstaltungen zu Semesterbeginn. Sie sind für Erstsemester eine gute Möglichkeit, andere Studierende kennenzulernen. „Meist gibt es auch Chatgruppen oder Foren, über die sich neue Studierende schnell vernetzen können“, sagt Anbuhl.

Ebenfalls sinnvoll: frühzeitig mit der jeweiligen Fachschaft Kontakt aufnehmen, um Infos rund um den ausgewählten Studiengang zu bekommen. „In einigen Fächern wie etwa Naturwissenschaften oder Sprachen gibt es Vorkurse“, erklärt Benirschke . Solche Vorkurse sind ebenfalls gute Gelegenheiten, sich mit anderen in gleicher Lebenssituation auszutauschen.

Und in der Freizeit? Man kann sich an den Hochschulen in einer Vielzahl von Vereinen und studentischen Gruppen engagieren, beim Hochschulsport Kurse belegen oder in studentischen Theatergruppen mitmachen. Auch organisierte Ausflüge sind keine Seltenheit. Infos und Termine finden sich etwa auf den Webseiten der Studierendenwerke oder der jeweiligen Fachschaften. Und auch viele Studierendenwohnheime organisieren Veranstaltungen zum gegenseitigen Kennenlernen.

Wie findet man sich auf dem Campus zurecht ?

Wo finde ich welches Buch, wo ist die Mensa – und wo findet eigentlich mein Seminar statt? Anfangs können einen solche Fragen ganz schön herausfordern. Empfehlenswert deshalb laut Anbuhl: an entsprechenden Orientierungsrundgängen teilnehmen. Viele Hochschulen bieten auch interaktive Karten und Apps an, die bei der Navigation auf dem Campus helfen. Die Universitätsbibliotheken haben oft spezifische Einführungsveranstaltungen im Programm.

Gut zu wissen für die Pausen zwischen Vorlesungen und Seminaren: Über die Angebote der Mensen und Cafeterien können sich Studierende auf der Homepage des jeweiligen Studierendenwerks informieren.

Welche Unterstützung finde ich wo ?

Es gibt eine Vielzahl von Unterstützungsprogrammen an den Hochschulen. Einige Universitäten bieten etwa Mentoring-Programme an. Erfahrene Studierende stehen Erstis dann als Mentoren zur Seite und geben Tipps für den Einstieg. Auch Tutorien und Lerngruppen für bestimmte Fächer werden häufig angeboten – und helfen fachlich weiter.

Erste Anlaufstellen bei Fragen rund um den Unialltag oder bei persönlichen Anliegen: die Studienberatung. Bei Problemen finanzieller Art kann oft die Sozialberatung der Studierendenwerke weiterhelfen – hier kann man Unterstützung rund um die Studienfinanzierung bekommen, zu Sozialleistungen oder anderen sozialen Themen.

Viele Hochschulen haben zudem Online-Plattformen, auf denen häufig gestellte Fragen beantwortet werden. „Zudem sind dort nützliche Infos rund ums Studium zu finden“, so Anbuhl.

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