Berlin/Hannover - Trotz des Lehrermangels halten manche Bundesländer an der Praxis fest, Lehrer mit befristeten Verträgen in den Sommerferien in die Arbeitslosigkeit zu entlassen. „Es zeichnet sich wieder deutlich ab“, sagte die Vorsitzende der Bildungsgewerkschaft GEW, Marlis Tepe, mit Blick auf die Sommerferien 2018. Vor allem Vertretungslehrer sind betroffen. Die Länder sparen dadurch Millionen ein.

Die Bundesagentur für Arbeit registrierte in den Sommerferien 2017 die meisten Arbeitslosmeldungen von Lehrkräften in Baden-Württemberg (1680), Bayern (860) und Niedersachsen (470).