BERLIN - BERLIN/DPA - Am Strand liegen und Vokabeln pauken, für viele Deutsche ist das eine reizvolle Urlaubskombination. Mehr als 150 000 Deutsche buchen jedes Jahr einen Sprachkurs im Ausland. „Der Trend ist seit Jahren ungebremst, der Anteil Erwachsener hat den jugendlicher Sprachreisender überflügelt“, sagt Claus Kunze vom Fachverband Deutscher Sprachreiseveranstalter (FDSV) in Berlin. „Immer mehr Erwachsene entdecken Sprachreisen auch als Single-Urlaub“, ergänzt Monika Düngemann, Produktmanagerin für LAL Sprachreisen in München. „Allein in Deutschland gibt es rund 60 Anbieter“, schätzt Kunze. Nicht alle sind seriös. Nützliche Ratschläge gibt z.B. die Aktion Bildungsinformation (ABI) in Stuttgart, die den Sprachreisemarkt unter die Lupe nimmt und vor „Schwarzen Schafen“ warnt. Bei der Planung der gewünschten Stundenzahl sollte nicht vergessen werden, dass auch ein Nachmittagsplausch im Café großen Lernwert haben kann.

Ein Argument für möglichst zeitintensiven Unterricht ist dagegen die größere Chance, den Sprachkurs von der Steuer absetzen zu können. Von Vorteil sind meist Gruppen mit möglichst wenigen Teilnehmern.

Infos im Internet unter www.fdsv.de, www.abi-ev.de