Berne - „Der Natur auf der Spur“ waren am Wochenende 21 Berner Ferienspaßkinder. Der Hegering Stedingen hatte auch in diesem Jahr wieder dazu eingeladen. Nachdem es im Vorjahr an den Ochtumsand ging, nahmen die Jungen und Mädchen dieses Mal den Wald im Wittemoor auf spielerische und sogar künstlerische Weise genau unter die Lupe. Und das war alles andere als eine trockene Angelegenheit.
Die Waldbewohner
Die Kinder lachten herzlich, als sich Helge Ziems-Gillerke am Jägermobil das Hirschgeweih an den Kopf hielt. Gerne strichen sie auch dem einen oder anderen ausgestopften Waldbewohner über das Fell, nachdem geklärt war, um welche Art es sich handelt. Die imitierten Tierstimmen zu erraten, war manchmal gar nicht so einfach. Während die Mädchen und Jungen an der Station am Jägermobil entspannt sitzend die Waldluft genossen und den Erklärungen von Helge Ziems-Gillerke lauschten, ging es einige Hundert Meter weiter auf die Pirsch.
Eule, Eichhörnchen oder auch Elster waren dort im Unterholz versteckt. Da mussten die Kinder genau hinschauen, um die Tiere zu entdecken. Wie gut, dass die meisten Kinder Ferngläser dabei hatten. Doch das war längst nicht alles, was Mario Meyer an seiner Station erklärte. Denn was wäre ein Wald ohne die entsprechenden Pflanzen?
Für den Unwissenden sieht es aus wie ein verdorrter Baum. Wer genauer hinschaut erkennt allerdings, dass es sich um einen Fegeschaden handelt. „Ein Rehbock hat an dem kleinen Baum sein Geweih abgeschabt. Nun ist er tot“, erklärte Mario Meyer den Kindern neben vielem anderem.
Anfassen und fühlen erlaubt, hieß es bei Jungjäger Timon Rüß, der das erste Mal den Ferienspaß unterstützte. Teilnehmer Max hatten es an dieser Station besonders der Dachsschädel und der große Zahn des Wildschweins, vor dem man sich bei lebenden Tieren unbedingt in Acht nehmen sollte, angetan. Clara hingegen konnte sich mehr für den jungen Jagdhund „Gero“, begeistern, für den es an diesem Tag ganz besonders viele Streicheleinheiten gab.
Vergängliche Kunst
An der Station von Sönke Janßen war der Blick auf das Naheliegende gefragt. Viele spannende Dinge fanden sich am Boden, um daraus am Ende des Weges vergängliche Kunst zu machen. Aus Zapfen, Rinde, Farn, Pilzen oder Moos entstanden Mandalas, die Löwen, Kamele, Bäume, Segelboote und vieles mehr zeigten, das Ganze eingerahmt von Stöcken. Mit leckeren Muffins und viel neuem Wissen über den Wald, seine Pflanzen und Bewohner endete der Ferienspaß für die meisten Kinder viel zu schnell.
