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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung

ENERGIE: Beruflich unter Strom stehen

20.02.2010

OLDENBURG Die Branche der Erneuerbaren Energien ist für den Arbeitsmarkt in Deutschland zu einem starken Motor geworden. Bis 2020 rechnet der Bundesverband Erneuerbare Energien für Deutschland mit 500 000 Arbeitsplätzen in der Branche. Das sind 220 000 mehr als 2009.

Niedersachsen ist das Bundesland mit den meisten Stellenangeboten von Wind-, Solar- und Biogasanlagenbauern sowie angeschlossenen Dienstleistungen, ergab eine Untersuchung des „Wissenschaftsladen Bonn“.

Die Dynamik spiegelt sich regelmäßig auch in den Stellenanzeigen in dieser Zeitung. Und so wird es auch am 5./6. März in der EWE Arena in Oldenburg sein. Dort findet erstmals eine Job- und Bildungsmesse zu den Erneuerbaren Energien statt: „Zukunftsenergien Nordwest“.

Deutlich wird dabei, wie viele interessante Dienstleistungen es in der Branche mittlerweile gibt:

Beispiel Energy & Meteo Systems: Das Oldenburger Unternehmen bietet Energie-Meteorologie an, genaue Vorhersagen für Wind- und Sonnenleistung, wie der Physiker Dr. Matthias Lange als Miteigentümer erläutert. Bei dem Unternehmen werden diverse Berufsbilder gebraucht: Meteorologen, Softwareentwickler, Informatiker und Physiker etwa. Relativ schnell kann man Projekte übernehmen. Wichtig sei die Bereitschaft sich auch auf benachbarte Disziplinen einzulassen, meint Dr. Detlev Heinemann, Leiter der Arbeitsgruppe Energiemeteorologie an der Uni Oldenburg. Die meiste Arbeit habe mit Modellen zu tun und finde am Rechner statt.

Beispiel EWE: Das Oldenburger Unternehmen hat immer mehr mit dem Handel von Ökostrom zu tun. Im gesamten Energiehandel sind bereits 16 Mitarbeiter tätig. Yvonne Pawlowski etwa ist ausgebildete Industriekauffrau, sie hat ein Aufbau-Studium an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie absolviert und eine Händlerprüfung an der Energiebörse abgelegt. Und nun studiert sie berufsbegleitend „Windenergie und -management“ am Forschungszentrum „Forwind“ an der Uni Oldenburg. Wichtig, sagt die Grünstrom-Händlerin, sei die „Lust, mit Leuten zu handeln“. Man müsse auf Menschen zugehen, Netzwerke aufbauen.

Beispiel Next Energy: Das Oldenburger Forschungszentrum erarbeitet wichtiges Wissen – und bietet viele Führungspositionen. Dr. Karsten von Maydell etwa ist Bereichleiter Photovoltaik. Der Physiker schätzt u.a. sein physikalisch spannendes Thema, den Klimaschutz und das selbstbestimmte Arbeiten. Als Fachbereichsleiter muss er sich auch ums Management kümmern: Strategie, Projekte, Personal, Doktoranden und vieles mehr. Ein erster Kontakt zur Forschungswelt von Next Energy kann schon etwa über eine Master- oder Diplomarbeit erfolgen.

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Rüdiger zu Klampen Redaktionsleitung / Wirtschaftsredaktion
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