Swiebodzin/Friesoythe - Zwei Wochen Praktikum im Ausland – und das in Friesoythes Partnerstadt Swiebodzin: Marius Oltmanns (Barßel), Mustafa Akbulut (Barßel) und Miguel Drente (Markhausen) sind ganz angetan von der Herzlichkeit, mit der sie in der polnischen Stadt aufgenommen worden sind. An der CNC-Fräsmaschine in der Berufsbildenden Schule in Swiebodzin funktionierte der Austausch trotz sprachlicher Barrieren hervorragend.
Noch bis Sonnabend schnuppern die drei Schüler der Berufsbildenden Schulen (BBS) Friesoythe in einen metallverarbeitenden Betrieb, lernen dort Arbeitsabläufe kennen – und Menschen. Der Austausch der drei angehenden Metallbauer soll der Start einer neue Ebene in der langjährigen Partnerschaft zwischen den BBS Friesoythe und Swiebodzin sein, hofft Otto Stammermann, der den Austausch initiiert hatte. Vor Ort begleitet BBS-Lehrer Ralf Hucke-van Deest die Schüler.
Die Idee, einen Austausch in dieser Form mit Swiebodzin ins Leben zu rufen, sei gerade bei den Schülern auf großes Interesse gestoßen, berichtet Otto Stammermann. Umgesetzt werden konnte sie auch Dank der Unterstützung der Swiebodziner Kollegin Jolanta Sojka, die die Auszubildenden vor Ort betreut und ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm auf die Beine gestellt hat. Mit dem Zug waren die Schüler in die Stadt gefahren, hatten am ersten Tag ein wenig die Stadt kennengelernt, bevor sie dann den Wirtschaftsstandort und die Werkstätten der BBS in Augenschein nahmen. Auch eine ausführliche Stadtbesichtigung wurde unternommen. In Kanus durchfuhren die Auszubildenden zudem idyllische Landschaften.
In den BBS-Werkstätten wurde dann der Einsatz in dem metallverarbeitenden Betrieb vorbereitet, in dem sie in der zweiten Woche ihres Aufenthalts hineinschnupperten und wertvolle Erfahrungen machten. Auch Besichtigungen etwa beim Sitzhersteller Recaro standen auf dem Programm. An den Erfolg will man nun anknüpfen und möglicherweise weitere Praktikums-Austausche ermöglichen.
