NWZ
.Kreis wie die Gemeinde Großenkneten seien an einer „nachhaltigen Entwicklung“ interessiert. Nach Mitteilung der Gemeinde wird zum Schuljahr 2012/13 in allen Jahrgängen des DBG die Dreizügigkeit erreicht. Für die neue Klasse 5 lägen mittlerweile 95 Anmeldungen vor. Mehr als die Hälfte der Schüler komme aus den Gemeinden Hatten und Wardenburg. Dies sei möglich geworden, weil der Kreis seinerzeit der Änderung der Schuleinzugsbereiche zugestimmt habe. Investitionen am Ahlhorner Gymnasium hingen nicht allein von der Frage der Schulträgerschaft ab, so Eger.
Nach Aussage der Gemeinde Großenkneten seien für eine Oberstufe zusätzlich drei allgemeine Unterrichtsräume und drei Fachräume sowie der Bau einer Mensa erforderlich. Investitionen in einer solchen Größenordnung können nach Ansicht der Kreisverwaltung erst dann getätigt werden, wenn trotz Rückgangs der Schülerzahlen um 20 Prozent der Sekundarstufe-II-Bereich dauerhaft gesichert sei. Ob die Dreizügigkeit auch die notwendige Zahl von Schülern für die Oberstufe (54) nach sich ziehe, lasse sich verlässlich erst im Jahr 2016/17 sagen. Der Kreis fürchtet gravierende Auswirkungen auf die IGS in Wardenburg. Eger sagte, diese Darstellung habe der Kreisausschuss „mit großer Mehrheit“ so akzeptiert. Am Rande der Bürgermeister-Konferenz an diesem Dienstag will Eger mit Bürgermeister Volker Bernasko einen Termin vereinbaren, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Das Thema sei „sehr vielschichtig“, sagte der Landrat.
Weiterhin gab der Ausschuss grünes Licht für die Förderung von 15 zusätzlichen Krippenplätzen in Hoykenkamp sowie insgesamt 45 zusätzlichen Plätzen in der Gemeinde Hude. Das Gebiet „Hatter Sand“, das zwischen Sandhatten und Ostrittrum liegt, soll über einen raumordnerischen Vertrag geschützt werden. Weiterhin wird der Kreis bis 2014 weiterhin Erdgas vom heimischen Versorger EWE beziehen. Insgesamt 14 Firmen hatten sich an der Ausschreibung beteiligte, so Eger. Die EWE habe das beste Angebot abgegeben.
