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BILDUNG Die Grundschule Schwei geprägt

Schulleitung kommissarisch besetzt

Die Leitung

der Grundschule Schwei übernimmt zunächst kommissarisch Annegret Busch, die auch Leiterin der Grundschule Seefeld ist. Carla Dietel, Schulleiterin in Olbernhau-Blumenthal, der Partnerschule der Schweier im Erzgebirge, schlug vor, nach einem geeigneten Leiter im Schweier Kollegium zu suchen. Auch sie habe seinerzeit auf diese Weise die Schulleitung übernommen.

Von den Gästen gab es viel Lob für Hans Meinen. Er habe auch neue inhaltliche Schwerpunkte gesetzt.

von beatrix schulte

schwei Vom „Hans im Glück" sprach Altlandrat und „alter Politfreund“ Udo Zempel bei der Verabschiedung des Schulleiters Hans Meinen in der Aula der Grundschule Schwei. Es sei eine beispielhafte Schule für die gesamte Wesermarsch. Musische und kognitive Fächer würden gleichberechtigt nebeneinander unterrichtet und die Schüler erlebten ein echtes „Learning by doing".

„In der Grundschule Schwei wachsen Persönlichkeiten heran“, sagte Udo Zempel. Er bedauerte sehr, dass trotz zweimaliger Ausschreibung kein Nachfolger für die Leitung der erfolgreichen Grund- und Integrationsschule gefunden wurde.

Von einer „schweren See", die vor der Grundschule Schwei liege, sprach Hans-Martin Schreiber, eine alter Freund und Mitarbeiter im Hessisches Kultusministerium, der von Hans Meinen gebeten worden war, eine bildungspolitische Rede zu halten. Für Schwei bestehe auf längere Sicht eine akute Gefahr der Schließung. Momentan herrschten in Schwei zwar noch stabile Schülerzahlen, doch eine reelle Zukunft habe die Grundschule nur mit einem eigenen Schulleiter.

Lobend äußerte sich Schuldezernentin Gisela Bier-Wißmann über die innovativen Ideen Hans Meinens, der 1995 Integrationsklassen initiierte und neue inhaltliche Schwerpunkte im darstellenden Spiel und der plattdeutschen Sprache setzte. Bier-Wißmann dankte Hans Meinen für das besondere Engagement für die Schüler und die Motivation der Kollegen, das sich wie ein roter Faden durch seine ganze schulische Laufbahn gezogen habe.

Hans Meinen betonte, dass eine gute Schularbeit nur zusammen mit den Eltern möglich sei. Zu der Abschiedsfeier erschienen neben den vier Grundschulklassen auch die Kinder des Kindergartens „Lüttje Lüü" mit ihren Erzieherinnen und sangen ein Lied für den scheidenden Schulleiter. Auch die Klassen sangen Lieder, stellten Knobelaufgaben und spielten eine Mathestunde für ihren Mathe- und Sportlehrer nach.

Zudem hatte Hans Meinen Weggefährten und befreundete Künstler eingeladen, die kurze Vorführungen gaben und so die Verabschiedung bereicherten.

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