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Bildung „Eltern haben Anspruch auf Transparenz und Stärken“

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LANDKREIS - Mehr Transparenz und Offenheit bei den Anmeldezahlen für das kommende Schuljahr hat Landrat Frank Eger angemahnt. „Die Eltern haben einen Anspruch darauf zu wissen, welche Veränderungen es gibt und wie stark die Schulen im kommenden Schuljahr aufgestellt sind“, sagte er. Damit reagierte Eger auf das

NWZ

 -Gespräch mit Regierungsschuldirektor Klaus Kapell von der Außenstelle der Landesschulbehörde in Wildeshausen.

Kapell hatte im Zusammenhang mit der Einführung von Oberschulen davor gewarnt, „schon jetzt Zahlen zu nennen“. Er riet, den Stand am ersten Schultag, am 18. August, abzuwarten. Zugleich warnte er davor, den Gymnasialzweig an der neuen Oberschule Hude kaputtzureden.

Eger sieht das völlig anders: Gerade mit Blick auf die Oberschulen sei es wichtig zu wissen, ob die Anmeldezahlen das Ergebnis der Umfrage widerspiegeln. „Bei der Einführung der Integrierten Gesamtschule sind wir damals auch sehr offensiv damit umgegangen“, sagte der Landrat. Auch die Eltern müssten von den „Schülerwanderungen“ im Landkreis wissen, appellierte er an die Landesschulbehörde, die aktuellen Zahlen zu veröffentlichen. Es spreche im Übrigen nichts dagegen, nach dem 1. August Korrekturen vorzunehmen. Falls die Anmeldung von Schülern mit Gymnasialempfehlung an der Peter-Ustinov-Schule in Hude „unter 15 liege“, habe dies sehr wohl Auswirkungen auf das qualitative Angebot.

Er wolle die Oberschule nicht kaputtreden, betonte Eger. Allerdings sei es seine Pflicht, auf Basis des Anmeldeverhaltens auf Konsequenzen hinzuweisen, „die wir so nicht erwartet haben“. Dies habe sogar Auswirkungen bis hin zum Bonhoeffer-Gymnasium in Ahlhorn. Nach der Kommunalwahl im September wolle er der Politik einen Vorschlag machen, auf dessen Grundlage über die Schullandschaft diskutiert werden soll.

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