NWZ
.Es handele sich dabei um die Friedensaktivistin Elisa Kauffeld (geboren 1913) aus Sillenstede, um den jeverschen Schriftsteller Oswald Andrae (1926 bis 1997), um den letzten überlebenden jüdischen Einwohner der Stadt, Fritz Levy (1901 bis 1982), um Hermann Gröschler (1880 bis 1944), der einst Vorsteher der vor dem Krieg großen jüdischen Gemeinde in Jever war, um Professor Dr. Heinrich Ommen (1874 bis 1959), der sich als Lehrer am Mariengymnasium offen gegen die Nazis gestellt hatte und später als liberaler Abgeordneter in den Oldenburger Landtag einzog, sowie um Johann Lünemann (1888 bis 1967), der mit zwei Mitstreitern durch das Hissen der weißen Flagge auf dem Schloss Jever am Ende des Zweiten Weltkriegs vor einem verheerenden Bombenangriff bewahrt hat und später den Bürgerverein sowie den Verkehrsverein leitete.
Kriterien für die Namenssuche waren ein regionaler Bezug, eine Vorbild-Funktion und die Vermittlung positiver Werte. „Alle diese Persönlichkeiten erfüllen diese Voraussetzungen und hätten es verdient, dass die Schule nach ihnen benannt wird“, betont Niemann-Fuhlbohm.
Während ihrer Projekttage kommende Woche werden sich die Schüler intensiver mit den potenziellen Namensgebern befassen. Danach soll dann eine endgültige Entscheidung fallen.
