NWZ
berichtete). „Wir haben erkannt, dass die Eltern einfach mehr Vorlaufzeit brauchen.“Daher habe man sich nun endgültig entschieden, nichts zu überstürzen. Der Betrieb soll daher erst 2013 mit einer fünften Klasse starten.
Dies habe aber nichts mit mangelndem Interesse am Angebot zu tun, wie Mansdotter betont. „Wir haben sogar schon einzelne Anmeldungen für 2015 und 2016“, berichtet er. Auch vor dem Rückzug im vergangenen Sommer hätten genügend Eltern ihre Absicht erklärt, ihre Kinder auf die „Neue Schule Augustfehn“ zu schicken. „Wir hatten 19 Anmeldungen“, verrät er. „Das hätte gereicht.“
Die angemeldeten Kinder kamen aus dem Ammerland, aber auch aus den Landkreisen Cloppenburg und Leer, sogar aus Oldenburg. „Das zeigt uns, dass die Nachfrage da ist“, so Martin Mansdotter. Entsprechend optimistisch sei er, auch zum Beginn des Schuljahres 2013/2014 auf vergleichbaren Zuspruch zu stoßen.
Das pädagogische Konzept steht indes bereits: Geplant ist eine integrierte, ganztägige Beschulung bis 15.30 Uhr mit individueller Förderung der Schüler inklusive einer sogenannten betreuten Lernplanarbeit als Ersatz für Hausaufgaben. Die Kosten für den Besuch samt Beitrag zum Förderverein sollen unverändert 235 Euro monatlich betragen. Für Schüler aus dem Ammerland sollen die Kosten und die Organisation für die Beförderung vollständig vom Landkreis übernommen werden – solange es bis dahin kreisweit keine weitere integrierte Gesamtschule gibt.
Beheimatet sein wird die private IGS – wie schon ursprünglich vorgesehen – in der Janosch-Grundschule, wo zunächst ein Raum genutzt werden soll. „Dieses Angebot dürfte weiter Bestand haben. Ich werde aber prüfen, ob dies noch der Fall ist“, sagt Bürgermeister Matthias Huber zu. Vom Tisch ist hingegen die Anmietung eines eigenen Schulgebäudes an der Mühlenstraße.
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