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Bildung „Wäre für die Schüler eine bereichernde Alternative“

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HARPSTEDT - „Wüssten die Eltern aus Wildeshausen, was hier für ein Schmuckstück steht, würden sicherlich viele Schüler aus Wildeshausen bereit sein, nach Harpstedt zu fahren“, lobte SPD-Kreistagsabgeordnete Hannelore Hunter-Roßmann bei einem Besuch im Harpstedter Schulzentrum den hervorragenden Zustand der Schule. Hintergrund des Besuchs war die in Harpstedt gewünschte Einrichtung einer Ganztagsschule: Nach 2008 machte sich die SPD-Kreistagsfraktion zusammen mit den Landtagsabgeordneten Renate Geuter und Axel Brammer erneut ein Bild vor Ort – wie jüngst auch bereits Kreis-FDP, -CDU und -Grüne (die

NWZ

  berichtete).

Volle Unterstützung für eine IGS in Harpstedt seitens der Wildeshauser SPD-Stadtratsfraktion sagte deren Vorsitzende Evelyn Goosmann zu: „Für das Gymnasium in Wildeshausen wäre die IGS in Harpstedt eine Entlastung, für die Schüler eine bereichernde Alternative.“ Die Wichtigkeit des Elternwillens hob der schulpolitische Sprecher der SPD, Franz Duin, hervor und gab zu bedenken: „Ist diese Schule in Harpstedt auch noch so schön: Wenn wir die geforderten Schülerzahlen nicht bekommen, wird die Landesregierung kein grünes Licht für die IGS geben.“

Kämpferisch gab sich Tanja Koutianidis, Elternratsvorsitzende am Schulzentrum: „Die Kreistagsmitglieder wissen, dass hier mit wenig investivem Aufwand eine IGS entstehen kann. Eine Mensa ließe sich mit geringsten Mitteln realisieren. Die Räumlichkeiten sind top. Jetzt werden wir die Eltern aus Wildeshausen, Dötlingen, Harpstedt richtig wachrütteln.“ Nächstes Ziel der Elternvertreter ist eine weitere Elternbefragung im „Südkreis“. Gut vorstellen könnte sich die Elterninitiative auch eine landkreisübergreifende Lösung, bei der Eltern aus Bassum die Möglichkeit erhielten, Kinder für eine IGS in Harpstedt anzumelden.

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