BISSEL - BISSEL/LD - Die von Grund auf sanierte Umweltstation im Schullandheim Bissel wurde am Sonntag ihrer Bestimmung übergeben. Seit über 15 Jahren ist diese seinerzeit vom Kultusministerium geförderte Einrichtung ein wesentlicher Bestandteil des Schullandheimes. Alle Gruppen nutzen während ihres Aufenthaltes die dort angebotenen Projekte zur Naturerfahrung und Umweltbildung unter Anleitung des Umweltpädagogen Uwe Grimme.

Untergebracht ist diese Station in einer der mehr als 50 Jahre alten Nissenhütten, die typisch für den Charakter des Schullandheimes in Bissel sind. Das denkmalgeschützte Gebäude war nunmehr baufällig und musste mit hohem Aufwand rekonstruiert werden. Dies gelang der ehrenamtlich geführten Stiftung, die das Heim unterhält, nur dank einer großzügigen Spende des Oldenburger Lionsclub, der Förderung durch die Umweltlotterie Bingo sowie mit den Einnahmen aus dem Sponsorenlauf der Schülerinnen und Schüler der beiden Trägerschulen Röwekamp und Heiligengeisttor.

Der Einweihungstag war geprägt von den Aktivitäten der Kinder der beiden Grundschulen. Über 100 von ihnen nahmen an insgesamt fünf Projekten teil, die von der Umweltstation angeboten wurden. Mehrere hundert Eltern verfolgten mit Interesse, wie ihre Kinder dabei angeleitet wurden und ihre Ergebnisse selbstständig erarbeiteten. So bekamen sie einen Eindruck davon, wie die projektbezogene Arbeit während eines Schullandheimaufenthaltes abläuft.

Der Stiftungsvorsitzende Heiko Pannemann dankte anlässlich der Einweihung den Sponsoren und hob die Bedeutung von Schullandheimaufenthalten hervor. Sie seien „sinnvolle und notwendige Ergänzung des Schulunterrichts, um so die gesetzten Bildungs- und Erziehungsziele möglichst umfassend zu erreichen“, sagte er.