BISSEL - Die Grundsanierung der Kinderschlafräume des Unterkunftshauses „Eulennest“ des bei vielen Oldenburger Grundschulen, Horten und Kindergärten beliebten Schullandheims Bissel ist nun abgeschlossen. Deshalb veranstaltet die das Heim tragende Stiftung am Sonntag, 29. Mai, von 15 bis 18 Uhr einen „Tag der offenen Tür“.
Passend dazu ist auch die neue, stabile Tribüne fertig geworden – als zentraler Treffpunkt des Spielplatzes. Berufsschüler der Berufsfachschule Bautechnik (Maurer und Zimmerer) am Bildungszentrum für Technik und Gestaltung (BZTG) haben sie geplant und gebaut. Traditionell unterstützt die Berufsschule das Schullandheim, das von der Grundschule Röwekamp und der Heiligengeisttorschule getragen wird.
Mit dem Projekt konnten die Schüler in guter Teamarbeit ihre berufliche Kompetenz erweitern: ihre theoretischen und praktischen Kenntnisse – mit Streifenfundamenten und dauerhafter Holzkonstruktion mit traditionellen Zapfenverbindungen.
Vor sieben Jahren begann die grundlegende Sanierung der Unterkunftsgebäude mit der Fertigstellung des „Dachsbaus“. Nachdem vor zwei Jahren die neuen Zimmer für Lehrkräfte und Betreuer errichtet wurden, ist nun auch das „Eulennest“ fertig. Heiko Pannemann, der Vorsitzende der Schullandheimstiftung, sagt: „Die aufwendige Restaurierung der denkmalgeschützten Gebäude gelang vor allem mit der Unterstützung durch die Stadt Oldenburg, aus der über die Hälfte aller Belegungsgruppen kommen, vieler Spenden sowie Fördermitteln aus EU-Programmen und der Umweltlotterie Bingo.“
Die „Offene Tür“ fügt sich ein in das vom Schullandheimverband ausgerufene „Jahr der Schullandheime“. Als Schirmherr schreibt Bundespräsident Christian Wulff: „Die Schullandheime sind seit langer Zeit wichtige außerschulische Lernorte.“ Dort mache Schule Spaß, auch weil naturnah, fächerübergreifend, praxisbezogen und damit erfolgreich gelernt werde.
Pannemann: „All dies kann am Sonntag anschaulich nachvollzogen werden – von der Umweltstation mit Experimenten zu erneuerbaren Energien bis zur Vorstellung des Vereins ,emotion mit seinem erlebnis- und wildnispädagogischen Angebot.“ Eingeladen sind alle Oldenburger und ihre Kinder – und auch alle Ehemaligen, die sich gerne an ihre Zeit in Bissel erinnern.
