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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung

Blamage auf Weihnachtsfeier

17.12.2016

Berlin Unzählige Cocktails getrunken, zu wild getanzt oder gar mit dem Chef geknutscht? Auf der Firmen-Weihnachtsfeier hat man sich schnell blamiert. Denn die Gefahr, in ein Fettnäpfchen zu treten, ist an so einem Abend besonders groß. Wer beim Firmenfest über die Stränge schlägt, muss aber nicht gleich im Erdboden versinken. Mit ein paar Tricks kann man sich aus der Affäre ziehen.
 Die Tanzfläche erobert: Was in Musikvideos oder vielleicht auch vor dem Spiegel gut aussieht, kommt auf Weihnachtsfeiern meistens nicht so gut an. Für peinliche Tanzeinlagen muss man sich trotzdem nicht bei der kompletten Belegschaft entschuldigen, wie Agnes Jarosch vom Deutschen Knigge-Rat erklärt. Außer man hat vielleicht nicht nur sich, sondern auch jemand anders damit blamiert. „Zum Beispiel, wenn man Kollegen oder Kolleginnen angetanzt hat“, sagt die Benimm-Expertin. Dass die Tanzeinlage unabhängig davon am nächsten Tag zum Tuschel-Thema im Büro werden kann, muss man aushalten. Dabei gilt: cool bleiben.
 Einen über den Durst getrunken: Wenn es eine Konstante auf Weihnachtsfeiern gibt, dann ist es Alkohol. Aussetzer sind dabei meistens programmiert. Auch die Körpersprache verändert sich, oft nicht gerade zum Vorteil. In solchen Fällen kann man mehr tun, als nur hoffen, dass ein anderer Kollege noch mehr getrunken hat: Und zwar nach Hause gehen.

„So bewahrt man sich vor einem vielleicht noch viel peinlicheren Auftritt“, sagt Sabine Walch von der Deutschen Gesellschaft für Karriereberatung (DGfK). Wenn es dafür schon zu spät ist und man nicht mehr der Gesprächspartner, sondern Gesprächsthema ist, sollte man am nächsten Tag den Kollegen bei der Einordnung des Vorfalls helfen und klarmachen, dass es ein Ausrutscher war.
  Beim Lästern erwischt: Alkohol lockert nicht nur die Stimmung, sondern auch die Zunge. Dumm nur, wenn die betreffende Person plötzlich hinter einem steht und alles mitbekommt. Ein schneller Themenwechsel hilft da nicht weiter, sagt Imme Vogelsang von Etikette Trainer International (ETI). Konfrontation heißt das Zauberwort, am besten bei einem Vier-Augen-Gespräch. „Und das nicht erst am nächsten Tag“, empfiehlt Etikett-Trainerin.
 Mit dem Chef geknutscht: Nicht jeder Kuss bedeutet gleich die große Liebe. Und erst recht nicht auf der Weihnachtfeier, etwa mit dem Chef. Etikette-Trainerin Vogelsang meint: Am besten sei es, am nächsten Morgen so zu tun, als sei nichts gewesen. „Es ist besser, erstmal abzuwarten, wie sich der Chef oder die Chefin verhält“, sagt Vogelsang.
  Zur Duz-Maschine geworden: Damit macht man sich keine Freunde. Richtig peinlich wird es, wenn so ein Lapsus auch bei Vorgesetzten passiert. „Dann hilft nur noch, den Ausrutscher zu kaschieren und ganz schnell wieder auf das „Sie“ überzugehen“, sagt Agnes Jarosch. Der Chef müsse das „Du“ anbieten, nicht umgekehrt.

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