Wie sieht eigentlich ein Trauzimmer aus, und wo sitzt im Rathaus eigentlich der Bürgermeister? Diese spannenden Fragen wurden den Schülern der dritten Klasse der Grundschule Nordloh am Montagmorgen beantwortet. Zusammen mit ihren Lehrerinnen Stefanie Tangemann, Nicole Lütjelüschen sowie Heike Häger machten sich die 15 Schüler auf den Weg ins Aper Rathaus. Dort durften die wissbegierigen Nordloher Schüler einen ausführlichen Blick in alle Abteilungen werfen. Sie sahen sich das Trauzimmer an, die verschiedenen Ämter und schauten den Mitarbeitern im Bürgerbüro über die Schulter.
Zum Abschluss der 90-minütigen Tour durch das Rathaus trafen sie sich im großen Sitzungssaal mit Bürgermeister Matthias Huber. Auf die Frage „Wer weiß, warum unser Wappen eine große Festung zeigt?“ hoben gleich mehrere Schüler ihre Hände nach oben. „Das kommt von der alten Festung in Apen“, antworteten die Schüler. Nachdem sich die Kleinen dann den Aper „Gemeindefilm“ angesehen hatten, gab es vom Bürgermeister noch eine bunte Tüte mit Informationen und Süßigkeiten. „Mir hat alles super gefallen“, freute sich Finn.
Sie können im Notfall Leben retten: Defibrillatoren. Der Gewerbeverein Apen hat jetzt in Zusammenarbeit mit der Augustfehner Werbegemeinschaft zwei neue Defibrillatoren an die Oberschule Augustfehn und deren Außenstelle in Apen übergeben. Initiiert wurde die Aktion von Schulsanitäter Leon Meyer. In Augustfehn wird der Defibrillator im Bereich zwischen Schule und Sporthalle angebracht und wurde von Dr. Elke Schnörwangen an den Schulsanitäter Philipp Behrends von der Oberschule übergeben.
In Apen übergab Marianne Eilers, Mitglied des Gewerbevereins, den Defibrillator an die Außenstelle. Auch dort wird das Gerät im Bereich zwischen Schule und Sporthalle positioniert. Die Modelle der kleinen Lebensretter wurden von Hans-Jürgen Meyer, Bereitschaftsleiter des DRK in Apen, ausgesucht. Finanziert wurden die Apparate durch den Adventskalenderverkauf im vergangenen Jahr.
Die Klasse H10 der Oberschule Augustfehn war jetzt bei der Firma AMF-Bruns in Apen zu Gast. Zu Beginn machten sich die Schüler durch Mitarbeiterin Mareke Gerdes ein Bild über die Ausbildungsmöglichkeiten im Betrieb. Feinwerkmechaniker, Technischer Produktdesigner, Mechatroniker und Industriekaufleute können bei AMF die Lehre aufnehmen.
Im Anschluss führte Torsten Kunter die Jugendlichen durch die Hallen. Dort konnten die Schüler unter anderem das Einbauen einer Pkw- Rampe für Rollstuhlfahrer und die Herstellung von sogenannten Schnecken zur Lebensmittelförderung begutachten.
Nach der Besichtigung stand die Theorie auf dem Plan. Neben den Problemen beim Verkaufen von Produkten in andere Länder hatten die Schüler auch Mathe-Aufgaben zu bewältigen. Zum Abschluss zeigten die Mitarbeiter den Jugendlichen, wie eine optimale Bewerbung aussehen sollte.
