Bockhorn - Zum neuen Kindergartenjahr wird es viele staunende Kinderaugen in Bockhorn gegeben haben. Zum 1. August wurden gleich zwei neue Einrichtungen bezogen, in Steinhausen und Bockhorn. Grund genug für den Ausschuss für Schule, Jugend, Kultur, Sport und Märkte, am Dienstagabend beide Kindergärten zu besichtigen.

In Steinhausen führte die neue Leiterin Sandra Henning durch Krippen- und Gruppenräume: „Zum 1. August hat alles gut geklappt“, betonte sie. Ihr neues Zuhause haben eine Integrationsgruppe mit insgesamt 18 Kindern und eine Regelgruppe mit 25 Kindern bezogen, im Sommer 2018 folgt eine Krippengruppe mit 15 Plätzen. Insbesondere der große, sehr funktionale Bewegungsraum im ersten Stock fand die Zustimmung der Ausschussmitglieder mit ihrem Vorsitzenden Matthias Ihmels (SPD).

Rund 560 000 Euro hat die Gemeinde Bockhorn in den Ausbau des Kindergartens investiert, berichtete Bürgermeister Andreas Meinen: „Für Steinhausen war es die richtige Entscheidung, auch im Hinblick darauf, dass wir die Grundschule im selben Gebäude stabilisieren konnten.“ An die lange Geschichte der Pfadfinder in der Alten Schule erinnert so gut wie nichts mehr.

Auch in Bockhorn im komplett neuen Kindergarten vor dem Bürger-Huus ist die Stimmung nach Auskunft der Leiterin Gabriele Harbers bestens: „Wir sind gut gestartet. Wir haben auch gutes Personal gefunden, nicht so einfach in heutiger Zeit.“ Die evangelische Kirche ist Träger der Einrichtung, die Gemeinde Bockhorn Eigentümer des Kindergartens. Harbers lobte die hervorragende Zusammenarbeit mit der Bauleitung um Arno Frerichs.

Hier hat die Gemeinde rund 760 000 Euro investiert, inklusive Zuschüsse für die Krippe in Höhe von 180 000 Euro. Eine Kindergartengruppe mit 25 Kindern ist aus dem evangelischen Kindergarten umgezogen, in dem dafür ein Bewegungsraum geschaffen wurde, die neue Krippe bietet 15 Plätze.

Im Vorfeld des Bauvorhabens war viel über die Verkehrslage diskutiert worden. Andreas Meinen: „Durch verschiedene Anfangszeiten entzerrt sich die Lage“; Gabriele Harbers sagte: „Das läuft alles ganz entspannt.“