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Bildung Heuschrecken und Zauberpulver

Kai Hippen

BOCKHORN - Neugierig, mit vielen Fragen und großen Augen sind am Montag und Mittwoch fast 100 Viertklässler der Grundschulen Bockhorn/Steinhausen und Grabstede durch die neuen Flure und Klassenzimmer der Haupt- und Realschule Bockhorn gelaufen. Ihnen wurden bei diesen „Schnuppertagen“ interessante Einblicke in die Unterrichtsbereiche gewährt, sie lernten Mensa, Pausenhalle und Ruhezone kennen. So können sie nach den Sommerferien unbefangener in ihre neue Schule gehen.

Hannah Bartels und Nico Bergerhausen führten in den Biologieraum von Ingeborg Höcke, wo die Schüler ganz begeistert vor lebenden Mittelmeer-Stabheuschrecken standen. „Sie eignen sich gut zum Beobachten, weil sie langsam sind und nicht wegfliegen können. Wir zeigen an ihnen Mimikry – das ist jedes Mal eine spannende Geschichte“, erklärte die Lehrerin. Aber auch ein echter Menschenschädel und „Otto“, das allerdings unechte Skelett, fanden große Beachtung.

Kompass aus Pappe

Im Physik- und Chemieraum führte Dr. Jürgen Jacobs seine Lieblings-Experimente mit dem Funken-Generator oder dem „Zauberpulver“ zum Feuerspucken durch. Er präsentierte auch einen Kompass aus Pappe, den die Kinder nach den Ferien selbst bauen werden; darauf schienen sie sich jetzt schon zu freuen.

Die Französisch-Lehrerin Silvia Zidane freute sich ebenfalls, denn einige der jungen Schüler hatten schon Französisch-Kenntnisse mitgebracht, aufgeschnappt von älteren Geschwistern. Marco Ahrens wies die Kinder im Musikraum in die erste Instrumentenkunde ein.

Im Informatikraum führte Frank Jeske mit einem Bundesländer-Puzzle spielerisch in die Welt der neuen Medien ein. Allerdings hatte er schnell die Erkenntnis gewonnen: „Mit Computern können die Viertklässler alle umgehen, aber die Inhalte sind beschränkt. An erster Stelle steht Spielen, an zweiter Chatten, an dritter stehen Musikvideos von youtube.“

Arbeitsziele am Computer

Jeskes Ziel ist es: „Wir werden ihnen zeigen, dass man mit Computern viel mehr machen kann.“ Doch nicht nur das: „Wir werden aber auch auf Gefahren hinweisen“, betonte Jeske.

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