BOCKHORN - Zwei Praktikanten haben wertvolle Erfahrungen gesammelt. Der Jugendpfleger ist mit ihnen sehr zufrieden.
Von Kai Hippen
BOCKHORN - Im Bockhorner Jugendzentrum an der Kirchstraße ist eine neue Begeisterung ausgebrochen. „Wrestling“ ist das Stichwort. Jugendpfleger Günther Hinrichs berichtet: „Wir haben von der Haupt- und Realschule Bockhorn eine Turnmatte erhalten. Das haben sich unsere Leute gleich zu Herzen genommen. Die schauen im Fernsehen „Wrestling“ und machen das nach. Da gibt es schon Spezialisten in Bezug auf die Regeln.“Die Sache nimmt Formen an, am Donnerstag, 18. Januar, wird ab 15.30 Uhr ein Turnier ausgetragen. „Wrestling“ ist mit vielen Showelementen verbundenes „Catchen“ oder Ringen. „Die Jugendlichen hängen sich enorm ins Zeug, die kommen so ins Schwitzen, da können wir bei der Heizung sparen“, fügt Hinrichs hinzu.
Wertvolle Praktikumserfahrungen haben gerade Natalie Wolf (Fachoberschule für Sozialwesen, Varel) und Harm Wilken (Realschule Bockhorn) im Jugendzentrum gemacht. „Es war eine spannende Zeit. Wir mussten uns erst daran gewöhnen, Aufsichtspersonen zu sein. Aber es hat viel Spaß gemacht, mit den Kindern zu backen, zu kochen oder zu spielen“, erzählen sie. Besondere Freude hatten sie in der Zirkus-AG, aber es wurde auch viel diskutiert mit den Jugendlichen: „Interessant, was die Jüngeren so denken“, meint Natalie Wolf.
Harm Wilken hatte sich ganz andere Vorstellungen über die Vorgänge im Jugendzentrum gemacht: „Ich dachte, dass läuft hier eher so wie in der Schule ab. Es ist aber viel freier.“ Günther Hinrichs zeigte sich mit dem Einsatz der Praktikanten sehr zufrieden: „Die haben uns ganz toll unterstützt und vor allem einen sehr guten Kontakt zu den Jugendlichen gefunden. Wir werden sie vermissen.“ Während Harm Wilken noch dabei ist, kommt auch Natalie Wolf schon bald wieder, sie will eine Ausbildung zur ehrenamtlichen Jugendleiterin absolvieren, da kann sie im Jugendzentrum wieder mitarbeiten.
