Bockhorn - Sagen, Fragen, Stop: Beim Aktionstag „Starke Kids“ haben Kinder gelernt, sich selbst zu behaupten. 17 Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren nahmen bei der Ferienpassaktion im Erlebnisbad Bockhorn teil.

„Der Workshop ist in drei Phasen eingeteilt“, sagt Anke Rull, Koordinatorin der Arbeiter-Samariter-Jugend. Dabei lernen die Kinder ihre Grenzen kennen, sich ein Bild von sich selbst zu machen und Stopp zu sagen in unangenehmen Situationen, sagt sie. Dafür werden die Kinder in drei Gruppen eingeteilt, die rotieren.

Mohamed Rassoul Obeidy ist erst seit Kurzem bei den Samaritern dabei. Er zeigt den Kindern, wie sie sich in unangenehmen Situationen verhalten können. „In den meisten Fällen haben die Kinder schon Momente erlebt, in denen sie sich unwohl gefühlt haben“, sagt er, „ich erkläre den Kindern, dass sie auch Stop sagen dürfen und müssen und an wen sie sich wenden können, wenn sie Hilfe brachen“.

Zu dem Workshop gehören auch die Grundlagen der Erste-Hilfen: Wie funktioniert eine stabile Seitenlage und wie wird ein Notruf abgesetzt? Gemeinsam mit drei anderen Hilfskräften erklärt Darius Molitor vom ASJ, wie man im Ernstfall richtig reagiert. „Wir erklären den Kindern, wie sie Verbände anlegen und wechseln können“, sagt er.Als Höhepunkt des Tages kommt ein Rettungswagen des Arbeiter-Samariter-Bundes aus Wilhelmshaven. Michael Bunjes, Ausbildungsleiter, und Thomas Schmidt, Rettungsassistent, zeigen den 17 Kindern, wie ein Rettungswagen von innen aussieht und welche Geräte sie zu Rettungseinsätzen mitbringen.

Thomas Schmidt zeigte den Kindern, wie der Blutdruck mit einer Manschette gemessen und wie im Ernstfall ein Patient transportiert wird. Dafür meldete sich Lea freiwillig. Zum Abschluss des Tages wurden gemeinsam Hot-Dogs gemacht. Unterstützt wurden die Mitarbeiter des Arbeiter-Samariter-Bundes von zwei Müttern und einer freiwilligen Helferin.