BOCKHORN - Der Gesundheitstag an der Haupt- und Realschule Bockhorn sollte aufklären und vorbeugen. Die Schüler interessierten sich sehr.
Von Carsten Bickschlag
BOCKHORN - Das Niedersächsische Kultusministerium hat erlassen, dass alle Schulen ab dem 1. Juli rauchfrei sein sollen. Bereits im April hat die Haupt- und Realschule Bockhorn diese Vorgabe in die Tat umgesetzt und gemeinsam mit dem Schulelternrat und der Schülervertretung ein Regelwerk mit Sanktionsmaßnahmen erstellt. „Aber natürlich ist eine Schule nicht dadurch rauchfrei, indem nur ein Rauchverbot besteht“, sagen Beratungslehrerin Ute Ostendorf und Sozialpädagoge Thomas Lübbers. Wichtig sei es, den Erlass mit Leben zu füllen. Es müsse nach Möglichkeiten gesucht werden, wie die Schüler vor dem Einstieg in den Tabak- und auch Alkoholkonsum geschützt werden können.Aus diesem Anlass veranstaltete die HS/RS Bockhorn gestern einen so genannten Gesundheitstag. „Es geht um Aufklärung, Vorbeugung und um das Aufzeigen von Alternativen zu ungesunden Lebensweisen“, so Ostendorf und Lübbers. Mit dem umfangreichen Programm am gestrigen Projekttag wolle man diesen Aspekten gerecht werden.
Die 340 Schüler der Klassen fünf bis zehn konnten aus insgesamt 28 Themenbereichen aussuchen. Die Experten standen den Jugendlichen den ganzen Morgen für Fragen und Informationen zur Verfügung. So waren unter anderem die Drogenberatung Varel, DAK und AOK, die Aids-Hilfe Oldenburg sowie Pro Familia vor Ort.
So bot auch die Polizeiinspektion Wilhelmshaven-Friesland-Wittmund den Schülern eine „offene Sprechstunde“ an. Andreas Schöneich, Präventionsbeauftragter der Polizei, nahm sich die Zeit, mit den Jugendlichen für sie interessante Themen zu besprechen. Schöneich zeigte den Schülern hierbei vor allem die Konsequenzen straffälligen Verhaltens auf.
