BOCKHORN - Die Gemeinde Bockhorn investiert ins Energiesparen. Einstimmig sprach sich der Rat Donnerstagabend dafür aus, rund 370 000 Euro geschätzte Baukosten für die „Energetische Sanierung“ der Grundschule Bockhorn aufzuwenden. Dafür wird ein Kredit aufgenommen, für den der Rat ebenso einhellig einen Nachtragshaushalt verabschiedete.
Vorgesehen ist, die Dachgeschosse des Altbaus der Schule sowie der Sporthalle zu sanieren und die Außenwände der Halle mit Hilfe eines Einblasverfahrens zu dämmen. So sollen die Anforderungen der Energiesparverordnung erfüllt werden. Die Heizkesselanlage wird erneuert. Ein mobiles Blockheizkraftwerk wird angeschafft, dass in den Sommermonaten im Erlebnisbad eingesetzt werden kann. Über die Verwendung des alten Blockheizkraftwerkes der Schule „wird noch nachgedacht“, erklärte Bürgermeister Ewald Spiekermann auf Nachfrage von Wolfgang A. Janßen (BfB), der darauf verwies, auch Zuschüsse aus der Bundesförderung für Kraft-Wärme-Kopplung einzuholen.
Der Antrag von Anwohnern, aus der Hohlen Straße in Steinhausen eine Einbahnstraße zu machen, um Gefahren durch große Treckergespanne besser begegnen zu können, wurde einstimmig abgelehnt.
Der Ratsvorsitzende Thorsten Krettek (CDU) nahm die Ratssitzung zum Anlass, erneut auf die hervorragende Arbeit des Präventionsrates der Gemeinde Bockhorn hinzuweisen: „Gerade wurden in einer deutschen Großstadt wieder Kinder in einem verwahrlosten Zustand aufgefunden. Auch wir Kommunalpolitiker als gewählte Vertreter unserer Bürger haben nicht wegzusehen, sondern unsern aktiven Beitrag zu leisten. Je mehr Augen zuschauen, desto besser. Wir werden weiterhin etwas tun zum Wohle unserer Kinder. Sollte jemand anders denken, der sollte darüber noch einmal nachsinnen.“
Julia Sikora aus Schortens, Mitglied in der Ortsgruppe Friesische Wehde im Verein für Deutsche Schäferhunde mit Sitz in Osterforde, hatte auf der jüngsten Jugend- und Juniorenmeisterschaft den ersten Platz belegt, war somit Landesmeisterin geworden und hatte sich für die Bundesmeisterschaft der Erwachsenen qualifiziert (die NWZ berichtete). „Eine tolle Leistung“, erklärte Bürgermeister Spiekermann für Rat und Verwaltung und zeichnete die junge Hundeführerin mit einem Buch aus. Er dankte auch dem Ausbilder und Betreuer Heinrich Stalling für seinen Einsatz und wünschte beiden für den Bundesentscheid im September Erfolg.
