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Vereinsleben „KiBo“ fehlt der Nachwuchs

Kai Hippen

BOCKHORN - Mit viel Elan und Wagemut waren die Mitglieder der „Initiative für Kinder, Jugend und Familie in Bockhorn“ (KiBo) im Mai 2006 in eine spannende Zukunft gestartet. Immer wieder hatten sie in den vergangenen Jahren mit besonderen Aktionen für Aufmerksamkeit gesorgt. Nun ist Schluss: Nach Auskunft von Andrea Bartels hat sich der Verein aufgelöst.

Alternative Betreuung

Es waren vor allem junge Elternräte aus den Kindergärten und Schulen, die sich vor sechs Jahren aufgemacht hatten, in der Gemeinde eine bessere Wahrnehmung ihrer Interessen durchzusetzen. „KiBo“ beteiligte sich an der Entwicklung alternativer Betreuungskonzepte für Kinder. So wurde zu einem monatlichen Elterncafé im evangelischen Gemeindezentrum eingeladen. Mitglieder der Initiative waren im Präventionsrat, im Gemeindeelternrat, im Lokalen Bündnis für Familie sowie im Arbeitskreis „Hand in Hand für seelische Gesundheit des Kindes“ des Landkreises Friesland vertreten.

Vorstand unbesetzt

Auf der letzten Jahreshauptversammlung stellte nun die Vorsitzende Petra Barteldt ihren Posten zur Verfügung, eine Nachfolge fand sich aber nicht. Überhaupt fehlte es dem Verein laut Andrea Bartels in der vergangenen Zeit an aktiven Mitgliedern.

Petra Barteldt führte aus: „Wir haben viel erreicht in unserer Zeit als gemeinnütziger Verein. Und Spaß hat es gemacht. Aber ein Weiterführen der Initiative ist so nicht möglich. Es ist allerdings geplant, die Verbindung als lockeres Netzwerk zu erhalten.“

Das Guthaben des Vereins geht gemäß Satzung an die Gemeinde Bockhorn über, das Geld soll für die Arbeit im Jugendzentrum genutzt werden. Eine Aktion könnte allerdings noch Bestand haben. Zu den wichtigsten Ideen der Eltern gehörte die Herausgabe der Broschüre „Mit Kind in Bockhorn“, gedacht als Wegweiser für neue Familien in der Gemeinde mit Hinweisen auf Vereine und andere Angebote, die sich vor allem an Jugendliche gerichtet hatten. Christel Bartelmei: „Wir hoffen, dass mit Hilfe des Präventionsrates die Ratgeberbroschüre weiter gedruckt werden kann.“

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