BOCKHORN - So viele Klassen wie nie zuvor wurden am Donnerstag und Freitag von der Haupt- und Realschule Bockhorn entlassen. Zwei „Neunte“ und die „Zehnte“ der Hauptschule, die ersten beiden „Zehnten“ der Realschule überhaupt: Das machte es notwendig, dass der Abschiedsabend auf zwei Tage ausgedehnt wurde, wie Schulleiter Bernd Hannstein erklärte.
Unter der Regie von Erika Wagner, Silvia Zidane, Marco Ahrens und der Chorleiterin Dietra Bishop präsentierten die Schüler in der Pausenhalle eine bunte Mischung aus Theatersketchen und Musik.
Da wurden die Schuluniformen der Zukunft auf dem Laufsteg vorgeführt. Im Biologie-Unterricht wurde der „Gemeine Hornbock“ alias Konrektor Jürgen Mensch eingefangen und klassifiziert, in einer Kochshow das richtige Rezept für gute Zeugnisse preisgegeben: Viel Intelligenz mit einem Hauch Schleimigkeit. Moderiert wurde die ganze Sache von „the next comedy star“ Marcus, der mit Sonderbeifall bedacht wurde.
Stellvertretend für alle Lehrer gab Ute Ostendorf den Schülern ein Zitat von Erich Fromm mit auf den Weg in die berufliche Zukunft: „Wenn das Leben keine Visionen hat, dann gibt es auch kein Motiv, sich anzustrengen.“ Der „Religions-Schulchor“ sang das bekannte Kirchenlied „Danke für diesen guten Morgen“, aber abgewandelt auf den Schulalltag: Danke für die vielen Hausaufgaben, für die harte Zeit, für den Stress. Beim abschließenden „Oh Happy Day“ waren dann alle Schüler und Lehrer in Eintracht auf der Bühne versammelt. Die Jugendlichen wurden nach ihren nächsten Zielen befragt. Die weitaus größte Anzahl geht auf weiterführende Schulen, aber es sind auch Berufsanfänger dabei, so unter anderem Landwirte, Köchinnen und auch eine Soldatin.
