Nun hat auch die Stadt Wildeshausen einen „Bökerschapp“ mit plattdeutschen Bücher – allerdings nicht im Rathaus, wie in anderen Gemeinden, sondern in der Öffentlichen Bücherei in der Burgstraße 15. „Das bietet sich geradezu an“, meinte Bürgermeister Jens Kuraschinski, der sich am Donnerstag gemeinsam mit dem städtischen Plattdeutsch-Beauftragten Friedrich Ahlers einen Eindruck von dem neuen Angebot verschaffte. Im Zuge der Förderung der plattdeutschen Sprache hat der Landkreis Oldenburg 32 Medien gespendet – darunter sieben Kinderbücher und 16 Bücher für Erwachsene und Hörbücher. So haben Büchereileiterin Britta Reussing und ihr Team Werke wie „Mien Welt blifft Platt“ von Yared Dibaba, „22 Vagels“ oder den Asterix-Comic „De Spökenkieker“ in die Regale geräumt. Die Kinderbücher sind gleich am Eingang zu finden; die plattdeutschen Werke für Erwachsene zwischen den Regalen mit den Bestsellern. Friedrich Ahlers zeigte sich hellauf begeistert: „Besser hätte es nicht sein können.“

 Eine Riesenüberraschung hat die Volksbank Wildeshauser Geest eG fünf Kindergärten in Wildeshausen beschert: Drei der sogenannten Kinderbusse und zehn Juniorcars wurden übergeben. Die „Kinderbusse“ sind zugelassen für maximal sechs Kinder bis drei Jahren, die Juniorcars sind für Kinder ab 18 Monaten. Manfred Sander, Regionalleiter in Wildeshausen, und Vertriebsassistent Alex Bering übergaben die Fahrzeuge. Neben dem Kindergarten Sternschnuppe und dem Kinder-Treff Wildeshausen bekommt auch der Kindergarten Schatzinsel einen Kinderbus. Der Stadtkindergarten Pusteblume und der kath. Kindergarten Johanneum erhalten jeweils fünf Juniorcars. Die Freude war groß, denn der Anschaffungspreis eines Kinderbusses betrage immerhin 3000 Euro; der eines Juniorcars 100€ Euro. Die Mittel stammen aus den Zweckerträgen des Gewinnsparens.

Für eine Tagesfahrt mit dem Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt (Awo) Wildeshausen hatte sich Organisatorin Bärbel Mack ein umfangreiches Programm überlegt. Erste Station war der Modetreff Oldemeier in Nettelstedt, wo die Teilnehmer freundlich begrüßt wurden und sich bei einem kleinen Frühstück stärken konnten, berichtete Susanne Lietzow-Leber, stellvertretende Awo-Vorsitzende. Auch eine Modenschau stand auf dem Programm. Zum Mittagessen ging es weiter nach Minden in den Kaisersaal und von dort nach Bückeburg. Nach einem kleinen Spaziergang zum Schloss Bückeburg nahm eine Gästeführerin die Gruppe mit durch das Anwesen. Zum Abschluss gab es noch Kaffee und Kuchen in der „Alten Schlossküche“.

Die Frühjahreswanderung der Wandergruppe im Heimatverein Düngstrup führte diesmal nach Dötlingen. Volker Reißner hat die Tour geplant und konnte 29 Wanderer begrüßen. Zunächst verlief der Weg auf dem Huntepadd in Richtung der sogenannten „Steilküste der Hunte“ in Dötlingen. Nachdem die Gruppe über die Entstehung der Sandabbrüche informiert wurde, ging es weiter in Richtung „Zur Loh“. Reißner erklärte, dass der Exxon-Gasspeicheranlage mit neun Quadratkilometern in einer Tiefe von rund 2600 Metern der größte Europas ist. Auch durch Poggenpohls Moor verlief die Strecke. Hier wurde der Wandergruppe erklärt, dass es sich um ein Kalkflachmoor am ehemaligen Prallufer der Hunte handelt. Noch heute befänden sich dort im Naturschutzgebiet seltene Pflanzenarten sowie eine große Artenvielfalt bedrohter Tiere, erklärte Reißner den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Den letzten Stopp legte die Gruppe am Dötlinger Steingrab ein. Peter Hahn, der in der Gruppe mit wanderte, beschrieb die Entstehung dieser Anlage und dessen Restaurierung. Über den Huntepadd ging es zurück zum Ausgangspunkt.