BöSEL - Ihre „Wettschulden“ eingelöst haben jetzt die beiden Böseler Kommissare Heinz Wilke (53) und Johannes Millhahn (52). Sie halfen einen Abend bei einem Blutspendetermin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in der St. Martin Schule in Bösel aus.

Das heißt, eigentlich hatten sie gar keine Wettschulden, unterstützten die Helfer des DRK aber trotzdem. Der Hintergrund: Bei den Euro-Musiktagen Anfang September gab es am ersten Abend die „Wetten, dass . .“-Show. Die beiden Polizisten waren als Wett-Paten auf dem roten Sofa. Ihr Einsatz: Wenn sie verlieren, wollten sie beim Blutspenden die Helfer unterstützen. „Es haben Mädchen versucht, ohne Hinweise, nur durch bewegen der Beine, Telefonnummern zu erraten“, sagt Johannes Millhahn.

Und die Mädchen schafften es: „Darauf hatten wir auch gesetzt“, so Millhahn. Dass die beiden Polizisten ihren Einsatz trotzdem einlösten, war Ehrensache. Johannes Millhahn: „Das war selbstverständlich. Die Arbeit des DRK ist wichtig und anerkennenswert, da packt man doch gerne mal mit an.“

Also hieß es zwei Stunden lang Spender zu hofieren, erst zur Blutabnahme und dann zur Ruheliege.

Vorgenommen hatten sich die Polizisten, Kaffee zu kochen und Brötchen zu schmieren, doch das wurde nichts. „Als wir bei der Schule ankamen, war das Essen für die Spender schon fertig, da war nichts mehr zu tun für uns“, sagt Johannes Millhahn. Sein Fazit des Blutspendeinsatzes: „Es hat viel Spaß gemacht und alle waren zufrieden. Eine gelungene Aktion.“