BöSEL - Das Verkehrssicherheitsprogramm wird bundesweit durchgeführt. In Bösel leitete ADAC-Moderator Gerhard Kreie aus Bremen den praktischen Unterricht.
Von Hans-Carl Bokelmann
„Diese Unterrichtsstunde war spannend und die Lauf- und Reaktionsspiele haben Spaß gemacht. Ich werde in Zukunft noch genauer hinschauen, bevor ich die Straße überquere.“ Vanessa Thomann, Schülerin der Klasse 5Rb der Realschule Bösel, ist begeistert. Ihr hat der praktische Unterricht an der Jahnstraße zum Thema Verkehrssicherheit gut gefallen.
„Wir haben gelernt, dass die Autofahrer erst reagieren müssen, bevor sie auf die Bremsen treten können“, sagt Thomann, die in Glaßdorf zu Hause ist und ihren Klassenkameraden und Kameradinnen dringend davon abrät, auf der Straße zu spielen.
„Das richtige Verhalten im Straßenverkehr kann und muss erlernt und trainiert werden“, betont ADAC-Moderator Gerhard Kreie, der in seiner Unterrichtsreihe frei nach dem Prinzip „learning by doing“ verfährt. Dass der Reaktionsweg und der Bremsweg den Anhalteweg ausmachen, lernen die Fünftklässler auf dem Asphalt an der Jahnstraße schnell. Spielerisch, mit diversen Laufspielen und „Vollbremsungen“ in der Bewegung, erfahren die Schülerinnen und Schüler, dass weder ein Fußgänger noch ein Auto auf der Stelle zu stoppen sind.
„Viele Kinder sind nicht in der Lage, die Geschwindigkeit eines Autos richtig einzuschätzen. Das muss eingeübt werden“, sagt Kreie, der mit der Lernverhalten der Schüler zufrieden ist. „Bei unseren Übungen haben sowohl die Schülerinnen als auch die Schüler mitbekommen, dass man unbedingt einen ausreichenden Sicherheitsabstand wählen sollte, bevor man eine Straße überqueren darf.“
Neben dem Sicherheitstraining haben die 5. Klassen der Haupt- und Realschule Bösel, die am Projekt „Achtung, Auto“ teilnahmen, auch eine Menge über Sicherheitseinrichtungen eines modernen Fahrzeugs erfahren. „Ich werde auf jeden Fall nur noch angeschnallt mitfahren“, meint Vanessa Thomann am Ende der Unterrichtseinheit an der Jahnstraße.
