BöSEL - Ulla Kleymann ist als Sportwartin der DJK TuS Bösel stolz auf den Nachwuchs des Vereins: „Einige habe ich schon als Kleinkinder beim Turnen erlebt. Jetzt sind sie selbst so aktiv dabei.“ Sieben Jugendliche aus dem Verein haben jetzt ihre Ausbildung zu Sportassistenten oder Jugendleitern absolviert. Vom Vorstand gab es dafür ein herzliches Danke und einen schönen Blumengruß.
„Von der sogenannten Null-Bock-Jugend kann hier ja wohl keine Rede sein“, betonte Ulla Kleymann am Montagabend in Bösel. Die Sportwartin redet gar vom kompletten Gegenteil: Die Jugendlichen seien im Verein überall aktiv, sie würden sich an allen erdenklichen Aktionen beteiligen und in den verschiedensten Bereichen engagieren. „Dafür wollen wir heute Dankeschön sagen“, sagte Kleymann und überreichte gemeinsam mit der zweiten Vorsitzenden der DJK TuS Bösel, Elsbeth Böhme, die Blumen an sieben Mädchen.
Theresa Aumüller, Eva Robke, Lena Gardewin und Anna Deeken haben eine Woche ihrer Schulferien geopfert, um die Ausbildung zu Jugendleiterinnen zu absolvieren. Natürlich habe die Schulung in Lastrup auch Spaß gemacht, erzählt Lena Gardewin.
Als Jugendleiterinnen übernehmen die Mädchen nun Verantwortung im Verein: Theresa Aumüller und Eva Robke leiten eine Kindertanzgruppe für Kinder im Alter von acht bis neun Jahren. Lena Gardewin übernimmt mit Lisa Vogelsang eine Tanzgruppe für Kinder im Alter von zehn bis elf Jahren. Anna Deeken unterstützt eine Kindersportgruppe und leitet diese teils eigenverantwortlich. An den Jugendleiter-Schulungen können Jungen und Mädchen ab 16 Jahren teilnehmen.
Die Sportassistenten können alle Jugendlichen ab 13 Jahren machen, die im Verein mithelfen und damit auch mitgestalten wollen. Stephanie Deeken (13), Ines Eulering (15) und Norina Böhme (14) haben diesen Kursus nun gemeistert. Dabei haben sie beispielsweise gelernt, wie man eine Übungsstunde gestalten kann, worauf es bei der Betreuung von Kindern ankommt, wie Hilfestellungen beim Sport richtig gegeben werden und wie sie Projekte selbst organisieren können. Kleymann: „Ihr wart alle wirklich sehr fleißig.“
