BöSEL - Mit einem Festakt wurde am Sonnabend das 75-jährige Bestehen der ehemalige Volksschule Bösel und heutigen St. Martin-Schule gefeiert. Zur Feier in der Pausenhalle der Schule begrüßte Schulleiter Johannes Werner viele Ehrengäste – unter ihnen Vertreter von Kirchen, Gemeinde, ehemalige Lehrer sowie den Landtagsabgeordneten Karl-Heinz Bley und Regierungsschuldirektorin Petra Büürma.
Die Glückwünsche als Schulträger überbrachte Bürgermeister Hermann Block. Er blickte auf die Geschichte des Schulgebäudes zurück, das 1936 fertig gestellt worden war. Zuvor hatte sich die Schule dort befunden, wo heute das Böseler Rathaus steht. Viele Baumaßnahmen seien in den folgenden Jahren vorgenommen worden, so Block. 1976 wurde die Hauptschule von der Grundschule getrennt, die Hauptschule fand ihren Standort im Neubau Auf dem Rahe. 1995 wurde sie um die Realschule erweitert.
Mit der doppelten Einweihung der Schule und dem sogenannten Kreuzkampf beschäftigte sich Gastredner Dr. Hubert Gelhaus. Die Böseler Schule wurde seinerzeit nämlich gleich zweimal eingeweiht: weltlich durch die Nazis und einen Tag später durch Pfarrer Sommer. Er erinnerte an die 1930-er Jahren (Kreuzkampf) und an die 1970-er Jahre (Rückführung von Schulklassen von Altenoythe nach Bösel.
Heike Gorke und Cornelia Awick überreichten im Namen des Fördervereins als Jubiläumsgeschenk Geräte für den Schulgarten. Für musikalische Unterhaltung sorgten zwischendurch der Schulchor und die Flöten-AG. Viel Beifall gab es für die Schüler der Theater AG, die „die Bremer Stadtmusikanten“ auf plattdeutsch vorstellten.
Großer Andrang herrschte dann am Sonnabendnachmittag beim Tag der offenen Tür. Die einzelnen Klassen hatten eingeladen, um ihre Projekte von den Projekttagen vorzustellen.
