BöSEL - 55 Jahre nach ihrer Entlassung aus der früheren Volksschule Bösel haben sich nun die ehemaligen Schülerinnen und Schüler wieder getroffen. Es ist das 3. Klassentreffen gewesen, zuvor hatte man sich nach 25 und nach 50 Jahren gesehen.

Josef Stukenborg, Helmut Hempen, Bernd Preuth und Heinrich Preuth haben dieses Treffen organisiert. Einige Teilnehmer hatten eine weite Anreise, sei es aus dem Rheinland oder sogar aus Bayern.

Treffpunkt war das Heimathaus, wo sich alle 28 Teilnehmer bei einer Kaffee- und Kuchentafel stärkten. Anschließend konnte jeder am Pallert den „Nachbau“ von Alt-Bösel nachvollziehen. Von hier aus ging es zur Haupt- und Realschule, wo die Mensa besichtigt wurde. Nach dem Besuch der Vorabendmesse ging es dann mit dem Bus durch neuere Siedlungen Bösels. Abends war dann gemütliches Beisammensein angesagt, bei dem so mancher Klassenstreich wieder aufgefrischt wurde.

Erinnern konnte sich auch alle noch an einen mehrtägigen Ausflug im Jahre 1949. Sie führte nach Wangerooge. Eine Schülerin kaufte sich eine Eiskugel im Waffelhörnchen.

„Wie kann man da nur Geld für ausgeben“, meinte die Lehrerin und mit einer schnellen Bewegung schlug sie der Schülerin das Eishörnchen aus der Hand.

Die ehemaligen Schüler konnten sich noch gut erinnern, wie sie als „Glatzenkönige“ gehänselt wurden. Die damaligen Ministranten mussten nach einem „Erlass“ des damaligen legendären Pfarrers Sommer ganz kurze Haare tragen.