BöSEL - „Unser Ergebnis ist überdurchschnittlich gut ausgefallen“, zeigt sich Hans Werner, Schulleiter der katholischen Grundschule St. Martin, zufrieden. In einer Schulinspektion vom 5. bis 7. November ist die Böseler Grundschule auf ihre Qualität hin überprüft worden.
„Entscheidend war, dass die Inspektoren tatsächlich unser Konzept als ein gelebtes vorgefunden haben“, so Werner. Das Leitmotiv „Miteinander geht es besser“ ziehe sich wie ein roter Faden durch den Schulalltag, so der Schulleiter weiter. Als vorbildlich gelobt wurde das regionale Integrationskonzept „Lernen unter einem Dach“. Dabei werden bis zu fünf Schüler mit sonderpädagogischen Förderbedarf komplett in die Klassen integriert. Herausgehoben wurden auch der feststellbare Lernzuwachs und die guten Ergebnisse bei Leistungsvergleichen. Außerdem wurde ein konstruktives und für alle Seiten offen nachvollziehbares Miteinander zwischen Lehrern, Schülern und Eltern bescheinigt.
Als Besonderheit überzeugte auch das an der Schule installierte „Schülerparlament“ die Inspektoren. Diese Einrichtung vermittelt den Schülern bereits frühe Demokratie-Erfahrungen. Auch die Kooperationen mit den Kindergärten und externen Partnern wie etwa der Kreismusikschule, der Bücherei oder der Kirche wurden als positive Entwicklung in der Bildungsarbeit gewertet.
Als einziger größerer Schwachpunkt wurde bemängelt, dass die Lern- und Arbeitstechniken nicht in den Arbeitsplänen festgehalten worden sind. „Natürlich haben wir die geforderten Techniken entwickelt und wenden diese auch an. Wir hatten sie bisher lediglich noch nicht niedergeschrieben“, erläutert Konrektorin Christa Laing-Hildebrandt.
Die Zusammenarbeit mit den zwei Inspekteuren bezeichnet Werner als fruchtbar und höchst professionell. Die Schule selbst habe auch von dem Besuch profitiert: „Da unser Konzept nun schriftlich dokumentiert wird, können sich neue Lehrer schneller in unsere Schule einarbeiten.“
Für die nächsten Jahre hat sich Werner vorgenommen, die Schularbeit noch weiter zu verbessern.
