BöSEL - Die Aufregung war trotz sehr guter Vorbereitung groß. Wohl auch deshalb brachen die Mädchen und Jungen der St.-Martin-Schule in Jubel aus, als die Sieger des 24. Plattdeutschen Lesewettbewerbs der Oldenburgischen Landschaft verkündet wurden.

Als eigenständige Sprache im Oldenburger Land ist die Plattdeutsche Sprache ein Teil der regionalen Kultur und Identität. Und deshalb ergeht die Aufforderung an die Schulen, an diesem Wettbewerb teilzunehmen und die Sprache zu pflegen. Der Plattdeutsche Lesewettbewerb kann für den Erhalt der Sprache ein Baustein sein.

Mit Hilfe der Deutschlehrer und der Obfrau für die plattdeutsche Sprache, Wilma Kamps, hatten die Klassensieger der St.-Martin-Schule sich Lesestücke von heimischen Autoren ausgesucht und trugen sie einer fachkundigen Jury vor. Dieser gehörten Dr. Josef Willer (Borsla), Professor Dr. Hermann Gelhaus, Christa Höffmann (Heimatverein) und Kerstin Thölking (Elternrat) sowie die Lehrkräfte Maria Gehlenborg, Irmgard Müller, Wilma Kamps und Hans Werner an.

Bewertet wurden neben der Lesetechnik auch das Textverständnis und die Textgestaltung. Eine Punkteskala stand der Jury zur objektiven Beurteilung zur Verfügung.

In der Altersstufe der Grundschule siegte im 3. Schuljahr Nico Runden (3b) vor Markus Peckskamp (3a).

Im 4. Schuljahr wurde Annika Thyen (4b) als Siegerin vor Linus Raker (4a) bejubelt. Die Sieger erhielten ein Buchpräsent und qualifizierten sich damit für den Kreisentscheid.

Für alle Teilnehmer gab es als Zeichen der Anerkennung eine Urkunde der Oldenburgischen Landschaft.

Umrahmt wurde der Wettbewerb mit plattdeutschen Liedern und Sketchen, die von verschiedenen Kindern der Plattdeutsch-AG der Schule vorgetragen wurden.