BONN - Die Vermittlung von Fachkräften ins Ausland ist im Zuge der Reform der Bundesagentur für Arbeit (BA) neu organisiert und gestrafft worden. Der Name der zuständigen Einrichtung wurde in Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) – bisher: Zentralstelle für Arbeitsvermittlung) – geändert, wie Direktorin Monika Varnhagen in Bonn berichtete. Die Vermittlungszahlen für Auslandstätigkeiten seien weiter positiv, sagte Varnhagen weiter. Im Jahr 2006 seien 14 470 Fachkräfte von der ZAV ins Ausland vermittelt worden. Das waren fast 14 Prozent mehr als im Vorjahr (2005: 12 702). Die meisten erhielten eine Stelle im benachbarten europäischen Ausland wie in der Schweiz, in Österreich, den Niederlanden und in Dänemark.

Aktuell gebe es rund 32 000 Stellenangebote aus dem Ausland – zum Großteil aus anderen europäische Ländern. Gesucht seien vor allem qualifizierte Handwerker und Facharbeiter etwa aus der Bau- und Elektrobranche. Weitere Aufgabenfelder der ZAV sind die Fachvermittlung auch von Führungskräften und Managern sowie auch von Künstlern.