Bookholzberg/Lemwerder - Geldsegen aus dem Nachbarlandkreis: Bereits am Mittwoch erhielt Dietmar Mietrach, stellvertretend für den Förderverein der Freilichtbühne Bookholzberg, 5000 Euro von der Stiftung der Gemeinde Lemwerder.
2011 hatte die Gemeinde die Stiftung, die neben der Vorsitzenden, Bürgermeisterin Regina Neuke, und ihrer Stellvertreterin Rilana Rethorn von fünf Ratsmitgliedern verwaltet wird, mit einem Stiftungskapital von einer Million Euro gegründet. Mindestens einmal jährlich werden seitdem Fördergelder an besondere Projekte ausgeschüttet.
In diesem Jahr auch an den Förderverein der Freilichtbühne, der mit dem Geld der Einrichtung und Eröffnung eines Informations- und Dokumentationszentrums (IDZ) einen Schritt näher gekommen ist. Die Stedinger Bauernkriege im Jahr 1234 und die Nationalsozialisten, die diese Geschichte 800 Jahre später für ihre Zwecke missbrauchten, gehören zur Stedinger Geschichte, wurde die Verbindung beider Gemeinden bei der Spendenübergabe verdeutlicht.
Stiftungsmitglied Heiner Loock (CDU) nutzte am Freitag die Gelegenheit und besuchte zusammen mit der CDU-Bundestagsabgeordneten Astrid Grotelüschen das Gelände des ehemaligen Spieldorfes. Im Gespräch bekräftigte Dietmar Mietrach noch einmal das Ziel, bereits im Mai kommenden Jahres das IDZ eröffnen zu wollen. Bei den einmaligen Kosten für Einrichtung und Gestaltung, insgesamt immerhin 86 000 Euro, sei man schon „auf einem guten Weg“, so Mietrach. So wurden und werden unter anderem Anträge an den Förderfond Leader oder die Oldenburgische Landschaft gestellt. „Das Problem sind weiterhin die laufenden Kosten“, so Mietrach. Da hoffe man auf Unterstützung von Gemeinde und Landkreis oder vielleicht sogar auf Bundesmittel.
Am Montag, 11. September, werden sich auch SPD-Landtagsabgeordneter Axel Brammer und SPD-Bundestagsabgeordnete Susanne Mittag mit Mietrach treffen um gemeinsam auszuloten, wie der Geschichtsort konkret unterstützt werden kann.
