BOOKHOLZBERG - Das Thema Integrierte Gesamtschule darf nicht stillschweigend von der politischen Tagesordnung verschwinden: Mit diesem Ziel hat der Gruppensprecher der Unabhängigen Wählergemeinschaft im Landkreis, Otto Sackmann, einen Brief an Landrat Frank Eger geschrieben. Das Thema müsse gleich nach den Ferien in den zuständigen Gremien behandelt werden, so Sackmann.

Zur Begründung weist der UWG-Vertreter auf den Antrag vom Februar hin, wonach der Landkreis für den nordöstlichen Bereich eine weitere IGS bei der Landesschulbehörde beantragen sollte. „Hierüber hat der Schulausschuss am 16. März beraten, aber wegen offener Fragen keinen Beschluss gefasst“, heißt es in dem Schreiben weiter.

Der Bedarf einer weiteren Gesamtschule sei aber nachweisbar, da sich bei der IGS in Wardenburg erheblich mehr Schüler angemeldet haben als erwartet und Elternvertreter aus Hude und Ganderkesee sich mit Nachdruck für eine IGS in Bookholzberg aussprechen. Auch die politischen Vertretungen beider Kommunen haben für eine zweite Gesamtschule, die in ihrem Bereich verortet sein sollte, votiert.