Brake - Die Krisenteams des Gymnasiums Brake, der BBS Brake und der HRS/IGS Brake trafen sich jetzt im Gymnasium, um sich innerhalb dieses Netzwerktreffens über Erfahrungen im Umgang mit schulischen Krisen auszutauschen.

Die Zusammenarbeit und der Austausch zwischen allen Schulen des „Campus“ in Brake ist besonders in Krisensituationen unabdinglich, aber auch im schulischen Alltag wertvoll, denn die räumliche Nähe und der Umgang aller Schüler untereinander auf dem Schulgelände findet automatisch jeden Tag statt.

Im Mittelpunkt dieses Treffens stand die Zusammenarbeit von Polizei und Justiz mit der Institution Schule. Henning Schnee von der Polizei Brake sowie Jan Britz von der Jugendhilfe im Strafverfahren des Landkreises Wesermarsch berichtete über wichtige Aspekte ihrer täglichen Arbeit mit Jugendlichen.

Besonders beleuchtet wurde, was passiert, wenn Jugendliche bereits eine Straftat begangen haben. Hierzu zählt neben dem gegebenenfalls eingeleiteten Strafverfahren je nach Alter der Jugendlichen auch die Hilfe, die ihnen an die Seite gestellt werden kann, um mögliche Wiederholungsfälle zu vermeiden.

An dieser Stelle kann auch die Schule als Ort des täglichen Lebens von Jugendlichen ihren Beitrag leisten. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass eine Kooperation zwischen Schule, Polizei und Jugendhilfe möglichst reibungslos abläuft – das Netzwerktreffen bot eine gute Gelegenheit für ein näheres Kennenlernen.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung wurde ein Krisen-Fallbeispiel konstruiert und im Anschluss mögliche Handlungsstrategien diskutiert.