BRAKE - Erfolg für zehn Schülerinnen und Schüler des Braker Gymnasiums: Im Rahmen einer Geschichts-AG reichten die Nachwuchs-Forscher aus der fünften bis siebten Klasse einen Beitrag für den Schülerwettbewerb „Durchschauen“ des Verbundes der Museen in der Wesermarsch ein und heimsten für ihre Arbeit zur Geschichte ihres Heimatortes den ersten Platz ein.

„Durch das Projekt haben die Schüler die Grundsätze wissenschaftlicher Arbeit kennen gelernt – beispielsweise wie richtig recherchiert oder auch zitiert wird“, erklärt Lehrerin Karin Stamerjohanns, die die AG betreut hat. Begleitet wurde die Projektarbeit von Museumspädagoginnen des Schiffahrtsmuseums. „Ich war erstaunt, was die Schüler schon schaffen können“, so Stamerjohanns.

Bei ihren Recherchen durchforsteten die Gymnasiasten das Internet, viele heimatkundliche Schriften und verbrachten zudem viele Stunden im Museum, um zum Beispiel die Geschichte der Oltmanns Werft, des Fischerhauses, des Walfängerhauses und der Kaje zu erforschen.

Die Ergebnisse der Recherchen wurden in Form eines Wandbildes zusammengestellt, das nun in der Schule ausgestellt ist. Dies soll nun unter anderem in den Unterricht der fünften Klassen eingebunden werden. „Die Ergebnisse sind aber nicht nur für die Schüler, sondern für alle Bürger interessant. Es wäre schön, wenn es so etwas an exponierter Stelle in Brake gäbe“, meint Stamerjohanns.

„Mit dem Wettbewerb möchte der Verbund Schüler dazu ermuntern, sich mit Regionalgeschichte aus- einander zu setzen“, erklärt Heike Hummerich vom Museums-Verbund, der die Aktion für alle Schulformen unter der Überschrift „Vor 100 Jahren . . .“ zum Schuljahr 2011/2012 erneut ausschreiben will.

Als Belohnung für ihre Bemühungen erhielten die Schüler einen Gutschein für einen Ausflug mit dem Dielenschiff „Hanni“. Eine Route suchten sie sich gleich aus: Wahrscheinlich im kommenden Frühjahr soll es zur Strohauser Plate gehen.

Jan-Karsten zur Brügge
Jan-Karsten zur Brügge Sportredaktion