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Bündnis gibt nicht auf

von ulrich schönborn

Frage:

Die erhofften 431 Stühle sind nicht ganz zusammengekommen. Sind Sie enttäuscht?

esser:

Nein, überhaupt nicht. Es wurden trotz der kurzfristigen Organisation weit mehr als 300 Stühle aufgestellt. Das ist ein Achtungserfolg und zeigt, wie groß der Rückhalt des IGS-Aktionsbündnisses in der Bevölkerung ist.

Frage:

Glauben Sie noch an die Gründung einer Gesamtschule in Friesland?

esser:

Wir werden weiter für dieses Ziel kämpfen, haben aber die Hoffung, das Projekt schon 2008 realisieren zu können, inzwischen begraben.

Frage:

Warum?

esser:

Ausschlaggebend war die Liste an Auflagen für eine IGS-Gründung, die der Kultusminister bei seinem jüngsten Besuch in Varel präsentiert hat. Vor allem die Forderung der CDU, bei einer IGS-Neugründung in Friesland allen 431 interessierten Schülern sofort einen Platz in der neuen Schule anbieten zu müssen, ist leider völlig unrealistisch.

Frage:

Wie geht es weiter?

esser:

Wir als Aktionsbündnis verabschieden uns aus dem Landtagswahlkampf, treten aber weiter für eine IGS ein. In der derzeitigen Situation tut es uns unendlich leid um die 431 Kinder aus Friesland, von denen nun nur ein kleiner Teil einen Platz an der IGS Wilhelmshaven bekommen wird.

Mit der Stuhlaktion vor dem Kreishaus (siehe Bericht auf dieser Seite) verabschiedete sich das Aktionsbündnis „IGS für Friesland“ am Montag aus dem Landtagswahlkampf. Das Ziel werde aber weiter verfolgt, sagt Martina Esser vom IGS-Aktionsbündnis.

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