BURHAVE - Das sei eine gute Entscheidung gewesen, sind sich Christa Thaden, Vorsitzende des Vereins Kinderhilfe Butjadingen, und Schulleiter Wolfgang Zappe ein. 43 Schüler der Grundschule Burhave nutzen seit Ostern die Hausaufgaben-Betreuung, die die Schule nunmehr dank eines Kooperationsvertrages mit dem Kinderhilfe-Verein anbieten kann.

Um eine Hausaufgaben-Betreuung in der Grundschule Burhave organisieren zu können, hat der Kinderhilfe-Verein Honorarverträge mit dem ehemaligen Lehrer der Grundschule, Peter Beyer, sowie mit Astrid Bremermann, Bianca Vorwerk und Karin Herrmann sowie (als Ersatzkraft) Gitta Voss-Bettig abgeschlossen. Sie betreuen die Schüler aus den 2., 3. und 4. Klassen in vier Gruppen mit bis zu zwölf Kindern.

Die Hausaufgaben-Betreuung sei keine Nachhilfe, wohl aber eine Unterstützung für die Schüler, machte Wolfgang Zappe deutlich. Betreut werden die Schüler an drei Tagen in der Woche jeweils ein Stunde direkt nach dem Unterricht. Wer dieses kostenlose Angebot in Anspruch nimmt, müsse das verbindlich jeweils für ein Schulhalbjahr tun, so der Schulleiter.

Die Kosten von Jährlich 5000 Euro teilen sich je zur Hälfte die Grundschule und der Kinderhilfe-Verein. Die Schule finanziert ihren Teil aus der Budgetierung der Landesmittel, während die Kinderhilfe die 2500 Euro aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden aufbringen muss.

„Die Bildung der Kinder liegt uns sehr am Herzen und deshalb werden wir dieses Angebot so lange unterstützen, wie wir es können“, sagte Christa Thaden. Sie zeigte sich sehr froh darüber, dass der Verein Kinderhilfe Butjadingen von der Bevölkerung auf der Halbinsel gut unterstützt werde, denn sonst wären solche finanzielle Engagements gar nicht möglich.

Die Hausaufgaben-Betreuung sei ein Wunsch vieler Eltern, der bei der alle zwei Jahre stattfindenden, der Qualitätsverbesserung dienenden Evaluation laut geworden sei, berichtete Wolfgang Zappe. Der Schulleiter dankte dem Kinderhilfe-Verein für seine Unterstützung, ohne die das neue Angebot, das zumindest bis Ende des 1. Schulhalbjahres 2011/2012 gesichert sei, nicht hätte geschaffen werden können.