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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung

Politische Bildung mal anders

04.10.2018

Burhave „Zeitung lesen verbessert die individuellen Zukunftschancen“, versicherte der Privatkundenleiter der NWZ, Uwe Mork, 17 Auszubildenden der Arbeiterwohlfahrt (Awo). Die angehenden Altenpflegerinnen und Altenpfleger nehmen an einem Fortbildungsseminar in Burhaversiel (Gemeinde Butjadingen) teil.

In dem Seminar des Awo-Bezirksverbandes Weser-Ems stellte Mork die Bildungsinitiative AzuBi (Arbeit – Zukunft – Bildung) des Verbandes der Zeitungs-Verlage Norddeutschland vor. Zu der Initiative haben sich die Verlage mit Ausbildungsbetrieben zusammengeschlossen, um die Auszubildenden mit einem Projektabonnement der regionalen Tageszeitung auszustatten. Den zwölfmonatigen kostenlosen Zeitungsbezug für die Awo-Auszubildenden finanziert die NWZ-Stiftung.

„Der Start in das Berufsleben ist der Zeitpunkt, von dem an zum Beispiel aktuelle Informationen über regionale Wirtschaft und Politik konkreten Alltagsbezug für die Auszubildenden erhalten“, betonte Mork. Die Lektüre der NWZ und anderer Tageszeitungen biete die Möglichkeit, sich ein besseres Allgemeinwissen anzueignen und Schwächen in Grammatik, Rechtschreibung und Lesekompetenz gezielt auszugleichen. Mork verwies auf die Ergebnisse wissenschaftlicher Studien, die zu bereits abgeschlossenen Projekten durchgeführt wurden. Als Beispiel nannte er das tägliche Studium des Wirtschaftsteils. Demnach kennen junge Leute, die mindestens vier Mal wöchentlich die Wirtschaftsberichterstattung lesen, den Begriff Rendite zu 78 Prozent, die nur gelegentlichen Leser lediglich zu 32 Prozent.

Jungen und Mädchen im Alter zwischen zwölf und 19 Jahre würden bei widersprüchlicher Berichterstattung zu 40 Prozent der Tageszeitung glauben, mit Abstand gefolgt von Fernsehen und Internet, zitierte Mork eine weitere Studie. AzuBi ist eines der medienpädagogischen Projekte, mit denen die NWZ versucht, junge Menschen an die Tageszeitung heranzuführen. AzuBi steht zudem am Ende einer Kette von Angeboten, mit denen die NWZ sich an junge Menschen wendet. Auf „Plietsch“ für Grundschüler folgt der Klassiker „Zeitung in der Schule“ (ZiSCH) und dann für Zwölftklässler „Durchblick“, das Wirtschaftsprojekt.

Die 17 Auszubildenden der Arbeiterwohlfahrt, die freiwillig an dem Seminar im Awo-Ferienzentrum direkt am Nordseedeich in Burhaversiel teilnehmen, befinden sich im ersten Ausbildungsjahr und kommen aus Einrichtungen in Oldenburg, Bad Zwischenahn, Rastede, Wilhelmshaven, Esens, Marienhafe und Wiesmoor. Sie sind Teilnehmer eines Pilotprojektes, mit dem die Awo nach Auskunft von Anne Brandt, Abteilungsleiterin Freiwilligendienste, ihren Auszubildenden das Angebot macht, „politische Bildung noch mal anders zu begreifen, den Gedankenaustausch in einem anderen Kontext zu pflegen und informelles Lernen zu fördern“.

Eine Wiederholung des Projektes stellt Anne Brandt in Aussicht.

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Nordwest-Zeitung | AWO

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