CLOPPENBURG - CLOPPENBURG/EB - Die Marien-Realschule Cloppenburg hat am vergangenen Freitag 86 Schülerinnen und Schüler verabschiedet. Nach einem Gottesdienst und der anschließenden Zeugnisübergabe wurde am Abend im „Schützenhof“ gefeiert. Neben dem Zeugnis erhielt jeder Schüler einen Brief des Bischofs und ein Kreuz überreicht.
Pater Thörner, der den von Schülern des Jahrgangs zehn selbst gestalteten Gottesdienst begleitete, bezeichnete die Jugendlichen als Hoffnungsträger und mahnte, sie nach beendeter Schulzeit im Spannungsfeld des Lebens nicht allein zu lassen und ihnen Zeit zu schenken.
Während des Festaktes in der Sporthalle der Schule wurden die Eltern von einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm unterhalten, zu dem sowohl musikalische Beiträge als auch ein Theaterstück zählten. Rektor Norbert Moormann erinnerte an das Motto der Feierstunde „als wüchsen mir Flügel“ und machte aus dieser grammatikalisch im Konjunktiv stehenden Form eine aktive Aufforderung. Er ermunterte die Jugendlichen, sich Flügel wachsen zu lassen und durchzustarten. Dabei erinnerte er an Ikarus, der der Sonne zu nahe kam, weil er auf seinen Vater nicht hören wollte. Den Schülern sprach er sein volles Vertrauen aus und wünschte ihnen alles Gute, denn er zeigte sich überzeugt davon, dass wenn sie sich auf ihrem Flug an gesetzten Eckpunkten orientieren, die richtigen Grundlagen gelegt wären.
Bei Schülersprecherin Lena Schrapper bedankte sich Moormann für ihren unermüdlichen Einsatz mit einem Gutschein. Da ein jeder das Beste gegeben habe, wurden keine Klassen- bzw. Jahrgangsbesten hervorgehoben. 24 der 86 Realschüler schafften den erweiterten Sekundarabschluss I, der zum Wechsel aufs Gymnasium berechtigt.
Die Elternvertreterin Elisabeth Tellmann beglückwünschte die Schulabgänger und forderte die Eltern auf, ihren Kindern weiterhin zu vertrauen. Die Eltern sollten sie fliegen lassen und wenn es erforderlich sei, wieder im Nest aufnehmen.
Bevor Lehrer, Schüler und Eltern zum Imbiss schritten, sangen die Schüler des Abschlussjahrgangs den bearbeiteten Titel „Geile Zeit“. Die sehr gute Stimmung setzte sich am Abend beim Festball fort.
